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Marode Ortsdurchfahrt: Sanierung 2017

Ortsrat Gladebeck Marode Ortsdurchfahrt: Sanierung 2017

Tiefe Löcher, Auswaschungen, Flickstellen - gleich an mehreren Stellen an der Hauptstraße in Gladebeck warnen rot-weiß gestreifte Warnbaken vor besonders schadhaften Bereichen. Jetzt können die Anwohner hoffen. 2017 soll die Ortsdurchfahrt einen neuen Belag bekommen.

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Gladebeck. Schon viele Jahre lang fordern die Gladebecker eine Reparatur des Straßenbelags. Vor allem, wenn Lastwagen durch den Ort fahren, „wackeln die Wände“, wie eine Anliegerin in der jüngsten Ortsratssitzung schildert. Die Ortsratsmitglieder und Zuhörer im Nebenzimmer der Gaststätte Zur Linde nicken wissend. „Wir haben hier mehr 40-Tonner als auf anderen Straßen“, stellt ein Gremiumsmitglied fest, ein anderer ergänzt: „Das hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen“. Er vermutet, dass die Fahrt über die Landesstraße 556 durch Gladebeck für manche Unternehmen eine Kostenfrage ist: „Auf der B 27 und auf der A 7 kostet es Geld.“ Straße und Häuser würden darunter leiden.

Schlechter Zustand

Der schlechte Zustand der Gladebecker Ortsdurchfahrt ist nicht neu. Abgeordnete aus Rat, Kreistag und Landtag wiesen in den vergangenen Jahren darauf hin. Zuständig für die Sanierung der Straße ist das Land Niedersachsen und damit die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Bad Gandersheim. Wie Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) mitteilte, soll die Deckensanierung im kommenden Jahr von der Behörde als eigene Maßnahme erfolgen. Daher müsse die Stadt Hardegsen auch keine Vereinbarung mit der Behörde Schließen. Das wäre nötig gewesen, wenn die Stadt die Arbeiten übernommen hätte, damit es schneller geht. Eine Vereinbarung mit der Straßenbaubehörde, so Kaiser, „wäre nicht einfach geworden“.

Genehmigung vom Ministerium

Vorgesehen sei lediglich eine Deckensanierung. Falls sich herausstellen würde, dass ein vollständiger Ausbau samt Untergrund erforderlich wäre, so erläuterte Kaiser, „müsste das Ministerium das genehmigen“. Zurzeit liefen die Abstimmung mit den Leitungsträgern, ob auch die etwas zu erneuern haben.

Forderung wiederholt

Die Forderung nach einer Temporeduzierung am südlichen Ortseingang Gladebecks beschäftigt wie auch der Zustand der Hauptstraße den Ortsrat und die Bürger seit Jahren. Auch während der jüngsten Ortsratssitzung kam das Thema wieder zur Sprache.

Zwar habe es verschiedene Überlegungen gegeben, geschehen ist aber bisher nichts. Ein Zuhörer ärgerte sich, dass einem Grundstückseigentümer seinerzeit kein vernünftiges Angebot unterbreitet worden sei. Hätte man ihm einen reellen Preis geboten, so hieß es, „dann wäre die Verschwenkung auch kein Problem“. Kaiser sagte, dass ihm bei Amtsübernahme gesagt worden sei, dass der Eigentümer nicht bereit sei, Fläche zur Verfügung zu stellen.

Thema wieder aufgreifen

In dem Zusammenhang wurde aus den Reihen der Ortsräte und der Zuhörer darauf hingewiesen, dass die einst als Provisorium gegenüber der Fliederstraße angelegte Bushaltestelle an dieser Stelle sehr unglücklich sei und dort nicht hingehöre. Vor allem wurde moniert, dass dort kein Fußweg vorhanden ist. Der jetzige Standort der provisorischen Haltestelle sei seinerzeit vom Ortsrat so beschlossen worden, erinnerte Kaiser. Sollte man jetzt anderer Meinung sein, könne das Thema wieder aufgegriffen werden. Vielleicht könnte mit Blick auf die bestehende Haltestelle am Thie auf den provisorischen Haltepunkt ganz verzichtet werden, regte er an     

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