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Mit Pinzette und Lupe auf der Suche

Briefmarken- und Münzverein Hardegsen Mit Pinzette und Lupe auf der Suche

Ferienspaß rund um ein zackiges Hobby gab es für junge Briefmarkensammler und solche, die es werden wollen. Der Briefmarken- und Münzverein Hardegsen hat im Gladebecker Sporthaus unterschiedliche Aktionen angeboten, um die Sammelleidenschaft des Briefmarkennachwuchses zu wecken.

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Bastelspaß mit Briefmarken beim Briefmarken- und Münzverein Hardegsen.

Quelle: Wenzel

Gladebeck. Mehrere Kisten mit Postwertzeichen stehen auf den Tischen im Sporthaus. Acht Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren suchen und sortieren nach Motiven und Themen. Anschließend werden die Marken gewaschen und getrocknet, bevor sie vorsichtig mit der Pinzette in die Alben gesteckt werden.

Der sechsjährige Clemens hat eine Fußball-Marke gefunden, die in seiner Sammlung noch gefehlt hat. Felix gefallen vor allem die bunten Exemplare. Seine Lieblingsmarke stammt aus der früheren Sowjetunion. Doch sie kommt nicht ins Sammelalbum, sondern erhält einen gut sichtbaren Platz auf einer Blumenvase, die er bereits mit unterschiedlichen Motiven beklebt hat.

Emmy Hoppe vom Briefmarken- und Münzverein Hardegsen leitet die Bastelaktion an, bei der auch kleine Blumenübertöpfe und Behälter für Stifte entstehen. Zusammen mit ihrem Mann Horst, der Vereinsvorsitzender ist, will sie Kinder fürs Sammeln begeistern und gleichzeitig Wissen vermitteln. „Zu jedem Thema gibt es eine Briefmarke“, erklärt Horst Hoppe. Die Marken sind für ihn ein Kulturgut, das erhalten werden muss.

Das Thema kann auch sportlich umgesetzt werden: Beim Briefmarken-Weitwurf räumt Jakob aus Parensen gerade ab. 1,70 Meter weit fliegt seine Marke. Es gilt, den Vorjahres-Rekord von 2,50 Meter zu knacken. Horst Hoppe freut sich über die begeisterten Kinder, obwohl er es schwierig empfindet, den Nachwuchs zu halten: „Wir können heute nur Saatgut in die Erde werfen und hoffen, dass sie in 50 Jahren Sammler werden.“

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