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Neue Abfüllanlage in Einbeck eingeweiht

Tag des Bieres Neue Abfüllanlage in Einbeck eingeweiht

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Northeims neue Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) haben am 23. April beim traditionellen Hoffest der Einbecker Brauerei nicht nur Fässer angestochen, sondern auch noch zwei neue Abfüllanlagen in Betrieb genommen.

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Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel stich vor mehreren Hundert Schaulustigen das erste „Ainpöckisch“-Fass an. Einbecker-Vorstand Martin Deutsch assistiert am Fass, Ministerpräsident Stephan Weil schaut zu.

Quelle: Riese

Einbeck. Am „Tag des Bieres“, der in diesem Jahr mit dem Jubiläum „500 Jahre Reinheitsgebot“ zusammenfiel, fand der Ministerpräsident nach einem historischen „Biertreck“ durch die Altstadt auf der Festbühne vor der Brauerei nur lobende Worte für den Bierstandort Einbeck.

Souveräner Anstich

Der bestens gelaunte Sozialdemokrat erlaubte sich auch die eine oder andere schnippische Bemerkung in Richtung Bayern – und sorgte damit für Lacher bei mehreren Hundert Besuchern, die geduldig auf den Fassanstich warteten. Dieser gelang dann relativ unspektakulär: Weil brachte recht souverän das Mai-Ur-Bock-Bier zum Fließen, Klinkert-Kittel das neue „Ainpöckisch Bier“.

Während sich die Besucher beim ganztägigen Unterhaltungsprogramm mit viel Live-Musik die Zeit vertrieben, begaben sich die beiden Politiker auf einen Rundgang durch die neuen Bereiche der Brauerei. Vorstand Lothar Gauß erklärte, dass das Unternehmen seine Position im hart umkämpften Biermarkt mit den neuen Anlagen festigen will: „Wir wollen für unsere 200 Mitarbeiter auch weiterhin ein verlässlicher Arbeitgeber sein.“

Konsequent weitergehen

Diesen sei während der Bauphase einiges zugemutet worden, betonte Gauß: „Wir mussten phasenweise unter freiem Himmel abfüllen, um lieferfähig zu bleiben.“ Dass hier mehr als 15 Millionen Euro in eine neue Fass- und eine neue Flaschenabfüllanlage sowie eine 3500 Quadratmeter große Verladehalle investiert worden sind, sei laut Weil „nicht nur eine Investition, sondern eine Aussage“.

Die Brauerei mache damit deutlich, dass sie ihren Weg konsequent weitergehen will. Der Markt habe sich deutlich verändert, wie auch das Verhalten der Konsumenten. Viele kleinere Brauereien seien dieser Entwicklung zum Opfer gefallen. „In Einbeck erleben wir das Gegenteil“, befand Weil. Und schob hinterher: „Ich möchte mir Niedersachsen nicht vorstellen ohne die Einbecker.“

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