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Nörten: Dauerhafte Ampel für Knotenpunkt?

Straßenbauamt prüft Möglichkeiten für Bereich B 3/B 446 Nörten: Dauerhafte Ampel für Knotenpunkt?

Wird der Verkehr am Knotenpunkt der Bundesstraßen 3 und 446 in Nörten-Hardenberg künftig über eine dauerhafte Ampelanlage geregelt? Das wird zurzeit von der Straßenbaubehörde geprüft, weil es zu Stoßzeiten immer wieder zu Problemen kommt.

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Die Umleitungsampel sorgte kürzlich für Ärger am Knotenpunkt B 3/B 446 in Nörten. Jetzt wird geprüft, ob eine große Lichtsignalanlage machbar ist.

Quelle: Hinzmann

Nörten-Hardenberg. Die Situation ist seit vielen Jahren bekannt und etliche Überlegungen wurden schon diskutiert. Die Probleme zeigen sich vor allem während der Hauptverkehrszeiten, wenn Fahrzeuge von Göttingen kommend von der B 3 nach links in Richtung Uslar abbiegen möchten, erläutert Udo Othmer, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim. Deshalb werde aktuell untersucht, ob eine dauerhafte Ampelregelung funktionieren würde. Henning Hausmann, Sachgebietsleiter Verkehr bei der Gandersheimer Behörde, versichert, dass die derzeit ins Auge gefasste Variante einer Lichtsignalanlage nicht mit der provisorischen Umleitungsampel vergleichbar sei, die kürzlich für Unmut und Staus sorgte und deshalb nach kurzer Zeit wieder demontiert wurde. Die Machbarkeitsstudie, deren Auftrag laut Hausmann im Frühjahr vergeben werden soll, werde auf Daten aus einer Verkehrszählung im vergangenen Jahr und Verkehrssimulationen beruhen. Sie soll zeigen, unter welchen Voraussetzungen „es funktionieren kann“. Faktoren wie etwa die Länge der Ampelphasen für die verschiedenen Fahrspuren spielen dabei mit rein. Mögliche Konflikte sieht Hausmann noch bei den Verkehren von Northeim kommend in Richtung Uslar und in Gegenrichtung. Er kündigte Vermessungsarbeiten in diesem Bereich an. Damit solle geklärt werden, ob die sich Kurvenradien eventuell anpassen lassen, sagt Hausmann.

Während die Straßenbaubehörde derzeit die Ampelvariante untersucht, würde sich Nörtens Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) lieber einen Kreisverkehr wünschen. Ihrer Auffassung nach sei ein Kreisel am Knoten B 3/B 446 möglich. Heiko Lange, stellvertretender Amtsleiter der Straßenbaubehörde in Gandersheim, sieht das allerdings nicht so optimistisch. Erste Überlegungen in diese Richtung seien aufgrund verschiedener Schwierigkeiten verworfen worden. Zum Beispiel sei die Brücke einem Kreisel im Weg. „Ein Kreisel ist nicht unmöglich, aber sehr aufwendig“, sagt Lange. Doch je nach Untersuchungsergebnis zur Ampel-Variante sei ein Kreisel noch nicht vom Tisch.

Ähnlich kritisch in puncto Verkehrsbelastung wie den B-3-Knotenpunkt an der B 446 schätzt die Bürgermeisterin auch den Knoten an der A-7-Abfahrt ein, der „auch hoch belastet“ sei. Die Behördenvertreter aus Gandersheim sehen hier allerdings keine Probleme und damit auch keinen Handlungsbedarf.

Zahlen: Verkehrszählung 2014

Die Verkehrszählung war an einem Dienstag im Jahr 2014 im Bereich des Knotenpunkts und ergab über 24 Stunden auf der B 3 von den Rampen herunter rund 19 000 Fahrzeuge (davon 720 Lastwagen) und auf der B 446 rund 15 000 Fahrzeuge (darunter 800 Lkw). Fahrtrichtung und Fahrzeuge zwischen 7 und 8 Uhr: Göttingen in Richtung Uslar 173 Fahrzeuge, Göttingen–Nörten 87, Uslar–Göttingen 361, Uslar–Northeim 235, Uslar–Nörten 266, Nörten–Göttingen 183, Nörten–Uslar 346, Nörten–Northeim 67, Northeim–Uslar 115 und Northeim–Nörten 12. Fahrtrichtung und Fahrzeuge zwischen 16 und 17 Uhr: Göttingen in Richtung Uslar 247 Fahrzeuge, Göttingen–Nörten 172, Uslar–Göttingen 225, Uslar–Nörten 319, Uslar–Northeim 132, Nörten–Uslar 386, Nörten–Northeim 59, Nörten–Göttingen 72, Northeim–Uslar 173 und Northeim–Nörten 30. be

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