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Nörten-Hardenberg: 2016 keine neuen Kredite

Haushalt Nörten-Hardenberg: 2016 keine neuen Kredite

Es sei ein Sparhaushalt, fasste Kämmerer Jürgen Werner zusammen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Rat den Etat 2016 beschlossen. Und weil Politik und Verwaltung vorweg bei den Investitionen abgespeckt haben, sind keine neuen Kredite nötig. Im Gegenteil: Es werden sogar Schulden getilgt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Nörten-Hardenberg. Weh getan habe, dass der Flecken etwa 1,4 Millionen Euro an Gewerbesteuer zurückerstatten musste, sagte Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos), hofft aber in dem Zusammenhang mittelfristig auf wachsende Steuereinnahmen. In vielen Bereichen des Haushaltes, so Klinkert-Kittel, „sind wir gut positioniert“. So leiste sich der Flecken einige freiwillige Ausgaben wie etwa das Baukindergeld und das Anrufsammeltaxi, zudem würden Kita-Beiträge und Fahrtkosten sowie Essensgeld für Hortkinder übernommen. „Das sind Stellschrauben am Haushalt“, an denen aber nicht gedreht werden sollte. Noch könne agiert werden, meinte Werner Thiele (CDU). Es gehe Nörten im Vergleich zu anderen Kommunen noch relativ gut. So bräuchten keine Hebesätze oder Gewerbesteuern erhöht werden.

 
Der Ergebnishaushalt hat ein Volumen von 13 544 100 Euro und weist einen Überschuss in Höhe von 21 500 Euro aus, welcher der Überschussrücklage zugeführt wird. Im Finanzhaushalt ergibt sich ein Überschuss von 217 600 Euro. Insgesamt werden im kommenden Jahr 593 500 Euro für die laufende Tilgung von Krediten verwendet, so der Kämmerer. Die wichtigsten Auszahlungsposten einschließlich Investitionen im Etat 2016 sind die Gewerbesteuer- und die Kreisumlage mit 4,4 Millionen Euro, gefolgt von dem Bereich Schulen und Kindergärten mit 2 617 800 Euro. Für Bauen und Straßen fließen rund 1,3 Millionen Euro und für Abwasserbeseitigung knapp 1,1 Millionen Euro . Positive Effekte für die Zukunft erhoffen sich die Nörtener von der großen Nachfrage nach Bauplätzen.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016