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Northeim: 192 Millionen Euro Schulden

Kreistag beschließt Haushalt für 2016 Northeim: 192 Millionen Euro Schulden

Der Kreistag hat den von der Verwaltung im November eingebrachten Kreishaushaushalt für das Jahr 2016 mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen und den Fraktionen der FDP und der GfE verabschiedet. Die CDU-Kreistagsfraktion und der Kreistagsabgeordnete der Linkspartei stimmten dagegen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim. Nachdem der Haushalt in den vergangenen Wochen in den Fachausschüssen und dem Finanzausschuss beraten wurde, weist der Haushalt ordentliche Erträge von 246,07 Millionen Euro und ordentliche Aufwendungen von 248,8 Millionen aus. Es bleibt ein rechnerisches Defizit von 2,73 Millionen Euro. Bei der Einbringung des Haushalts im November belief sich das Defizit noch auf 28,1 Millionen Euro.

Gegenüber der von der Verwaltung eingebrachten Fassung wird die vom Land gewährte Erstattung für die Leistungen für Asylbewerber als Forderung nach den Haushaltsberatungen bereits im Jahr 2016 im Haushalt veranschlagt. Damit verringert sich das rechnerische Defizit entsprechend. In der Ursprungsfassung waren die Erstattungen erst für 2018 vorgesehen. Die tatsächliche Geldleistung wird weiterhin 2018 erwartet. Der Landkreis muss die Kosten somit etwa anderthalb Jahre vorfinanzieren, weil die Erstattung durch das Land immer rückwirkend erfolgt.

Die langfristigen Schulden könnten zum Ende 2016 einen Stand von insgesamt 75,5 Millionen. Euro erreichen. Hinzu kommen die Liquiditätskredite, die der Landkreis aufnehmen muss um zahlungsfähig zu bleiben, mit einem Gesamtvolumen von etwa 117 Millionen. Addiert könnte sich so zum Ende des Haushaltsjahres 2016 ein geplanter Gesamtschuldenstand von 192,5 Millionen Euro ergeben.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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