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Beinahe tödliches Angeber-Einparken

66-Jährige angefahren und 25 Meter durch die Luft geschleudert Beinahe tödliches Angeber-Einparken

Beinahe hätte ein auf Eindruck ausgelegtes Einparkmanöver in Rockford-Manier (Detektiv Rockford wendet Autos durch Handbremsen in voller Fahrt) zu einem tödlichen Unfall geführt. Eine 66 Jahre alte Northeimerin hat schwere Verletzungen erlitten, als sie vom schleudernden Mercedes des 18-Jährigen erwischt wurde.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Northeim. Der Unfall ereignete sich laut Polizei Northeim am Donnerstagabend an einem beschrankten Bahnübergang zur Wilhelmswiese am Weinbergsweg. Der 18-Jährige hatte nach ersten Feststellungen der Polizei Freunde beeindrucken wollen, indem er vor der heruntergelassenen Schranke einparken wollte und den Wagen dabei quer zur Fahrtrichtung mit angezogener Handbremse zum Stehen bringen wollte. Dabei geriet sein Mercedes jedoch gegen 19.50 Uhr so ins Schleudern, dass er erst gegen einen Baum krachte und dann auf die 66-Jährige und ihre 33 Jahre alte Tochter sowie die Schranke zusauste.

Die ältere Frau wurde dabei erfasst und 25 Meter durch die Luft auf eine Wiese geschleudert. Die jüngere blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Die Frauen hatten sich im Bereich der Schranke aufgehalten. Die Zuschauer des misslungenen Stunts kümmerten sich um die Schwerverletzte, bis der Rettungsdienst kam. Auch der junge Fahrer selbst sowie sein 17 Jahre alter Beifahrer aus Katlenburg erlitten leichte Verletzungen, als das Unfallauto neben dem Baum auf die Seite kippte. Der Totalschaden musste abgeschleppt werden. Die Polizei Northeim beziffert den Gesamtschaden an Auto, Baum und Schrankenanlage mit rund 5500  Euro.  

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