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Northeim macht Tempo bei Breitbandausbau

10,6 Mio. Euro Northeim macht Tempo bei Breitbandausbau

Der Finanzausschuss des Landkreises Northeim hat am Donnerstag einstimmig empfohlen, für den Breitbandausbau von rund 10,6 Millionen Euro im Kreishaushalt zur Verfügung zu stellen. In Vereinbarungen mit den Kommunen im Landkreis sollen die gemeinsame Finanzierung geregelt werden.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim. Die Entscheidung über das Vertragswerk und den Nachtragshaushaltsplan soll der Kreistag in seiner Sitzung am 12. Februar treffen. Ziel soll sein, einem Telekommunikationsanbieter über einen einmaligen Zuschuss den Anreiz zu gegeben, die sogenannten weißen Flecken im Landkreis Northeim mit Breitband zu versorgen, die diese aus wirtschaftlichen Gründen sonst nicht ausbauen würden.

Laut Auskunft des Ersten Kreisrates Hartmut Heuer sei nach Abschluss des Interessensbekundungsverfahrens eine Offerte besonders hervorzuheben. Diese sehe vor, in den weißen Flecken 98 Prozent der Gebäude mit einer Breitbandversorgung von mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) auszubauen. „Und das in einem Zeitraum von etwa zwölf Monaten“, so Heuer weiter. „Damit schaffen wir einen flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis bereits ein Jahr vor dem von der Bundesregierung gesetzten Ziel des Jahres 2018“. Damit würde Northeim zu den ersten Landkreisen mit einem hochwertigen flächendeckenden Breitbandausbau zählen.

Für die Finanzierung hofft der Landkreis auf Unterstützung aus mehreren Fördertöpfen von Bund und Land. Ein erster Teilbetrag in Höhe von 1,9 Millionen Euro wurden bereits eingeworben. Darüber hinaus hat der Landkreis sowohl beim Bund als auch beim Land weitere Förderanträge über eine Gesamtsumme von rund 8,2 Millionen Euro gestellt. „Wenn die Gelder wie beantragt bewilligt werden, kommen wir auf eine sagenhafte Förderquote von über 95 Prozent“, berichtet Dr. Heuer. Der verbleibende Betrag, etwa 500 000 Euro, sollen die Kommunen und der Landkreis Northeim aufbringen.

Geplant ist, dass die Entscheidung, welches Telekommunikationsunternehmen letztlich den Zuschlag für den Breitbandausbau erhält, im Frühsommer 2016 fallen soll. Vorher sei noch ein europaweites Vergabeverfahren erforderlich. be/lpd

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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