Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Surfen auf den Münsterplatz

Northeim startet öffentliches W-Lan Surfen auf den Münsterplatz

Nur ein Klick, schon ist man drin. Gerade hat das Handy angezeigt, dass es einen W-Lan-Hotspot gefunden hat. "Vodafone wifi" wird gemeldet. Kurz die Geschäftsbedingungen angeklickt, dann kann man 120 Minuten kostenlos surfen. In der Stadt Northeim gibt es jetzt ein öffentliches Internet-Angebot.

Voriger Artikel
Neuer Laubmischwald
Nächster Artikel
Kreiswahlausschuss stellt Ergebnis fest

Symbolbild

Quelle: Pförtner

Northeim. Am Donnerstag drückten Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Schaper und Heike Koring von Vodafone den überdimensionierten roten Knopf. Der stand vor dem Bürgersaal am Münsterplatz, wo eine der zwei Stationen plaziert ist, mit denen der ganze Markt vom Beginn der Fußgängerzone bis weit in diese hinein bedient wird. Zwei weitere Accesspoints mit je 100 MBit Leistung werden demnächst auf dem Markt installiert. Noch einmal vier weitere sollen folgen, sodass die ganze Innenstadt mit W-Lan versorgt ist. Kostenlosen Internetzugang der Stadt gibt es außerdem bereits in der Stadthalle.

Möglich machen das die Stadtwerke, die mit Vodafone kooperieren und die "mit einigen Hundert Euro" im Jahr, so Schaper, den digitalen Anschluss Northeims ans Weltgeschehen bieten.

Laut Tannhäuser macht der Internetzugang die Innenstadt attraktiver. Der Bürgermeister freut sich, dass die Stadt noch ihre eigenen Stadtwerke hat, die neben den klassischen Versorgungsangeboten nun auch öffentliches Internet und E-Mobilität sichern. Als Partner habe man Vodafone gefunden. Das Unternehmen hat jüngst erst die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz solcherart ans Netz gebracht. Northeim sei im Norden nun der Pionier. Künftig sollen andere Städte mit "Vodafone wifi" folgen.  

Allerding: Uneingeschränkt Surfen soll man nicht. 120 Minuten für jedes Gerät pro Tag, dann ist Schluss. Immerhin übernimmt Vodafone auch die Verantwortung für heruntergeladene Inhalte seiner unbekannten W-Lan-Nutzer. Und so bleibt der Hotspot genau wie das Parken mit Parkscheibe in Northeims Innenstadt immer nur ein tägliches Vergnügen auf Zeit.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016