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Kreisabfallwirtschaft erzielt Überschuss

Northeim Kreisabfallwirtschaft erzielt Überschuss

Es dauert, bis die geprüften Jahresabschlüsse vorliegen. Mit den Zahlen der Kreisabfallwirtschaft für das Jahr 2014 zeigte sich der Kreistag Northeim zufrieden. Sie weisen, trotz einer Gebührensenkung für privaten Restmüll um 4,8 Prozent, einen Gewinn von 607.000 Euro aus. Weitere Gebührensenkungen sind möglich.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim. Einnahmen in Höhe von 15 Millionen Euro erzielte die Kreisabfallwirtschaft, die ihren Betriebshof in der Matthias-Grünewald-Straße 22 hat, 2014. Aufgrund der niedrigeren Gebühren sanken die entsprechenden Einnahmen in diesem Bereich um 532.000 Euro. Zudem gingen die Erlöse für den Papierverkauf um 232.000 Euro auf 859.000 Euro zurück.

 

Der Eigenbetrieb des Landkreises kompensierte die Mindereinnahmen durch geringere Ausgaben für Material, etwa für Treibstoff. Der entsprechende Betrag sank gegenüber dem Wirtschaftsplan von acht Millionen Euro auf 7,7 Millionen Euro. Bei den Aufwendungen für die 100 Mitarbeiter blieb die Kreisabfallwirtschaft um 201.000 Euro unter den Vorgaben des Wirtschaftsplans.

 

Die Abschreibungen, 1,2 Millionen Euro, verringerten sich aufgrund einer Laufzeitverlängerung der Deponie Blankenhausen um 150.000 Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, 1,1 Millionen Euro, sanken um 87.000 Euro gegenüber der Planung. Grund war eine Laufzeitanpassung bei den erforderlichen Rückstellungen für die genannte Deponie. Mit 161.000 Euro fielen die Aufwendungen für Verwaltungskosten um 22.000 Euro niedriger aus als im Wirtschaftsplan.

 

Das Rechnungsprüfungsamt bestätigte dem Jahresabschluss uneingeschränkt. Johannes Antpöhler, der Fraktionsvorsitzende der Grünen, sprach von „guter Arbeit“. Werner Thiele von der CDU mahnte für 2017 eine erneute Verringerung der Müllgebühren an. Der Kreistag entlastete Betriebsleiter Dirk Fröchtenicht einstimmig. Der Eigenbetrieb führt 34.000 Euro an den allgemeinen Haushalt des Landkreises ab.

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