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Auf dem Weg zur Ganztagsschule

Johann-Wolf-Schule Auf dem Weg zur Ganztagsschule

An der Johann-Wolf-Schule in Nörten-Hardenberg soll es künftig eine offene Ganztagsschule im Kooperation mit dem Hort geben. Auf Basis einer Elternumfrage im Sommer hat die Verwaltung jetzt im Schulausschuss einen Zwischenbericht gegeben.

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Im Februar hat der Schulausschuss unter reger Teilnahme von Eltern und Lehrkräften bereits über das Thema Ganztagsschule diskutiert.

Quelle: Wenzel

Nörten-Hardenberg. Den Fragebogen, der an 255 Personen geschickt worden ist, hat eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Schule, Hort, Gemeinde und Elternschaft erarbeitet. 149 Antworten gingen ein. Die Ergebnisse der Elternumfrage erbrachten auf Basis von 255 befragten Personen folgendes Ergebnis: 30,2 Prozent der Eltern möchten ihre Kinder in der offenen Ganztagsschule anmelden. 11,8 Prozent stehen einem anschließenden Besuch des Hortes außerhalb der Ganztagsschule positiv gegenüber, einen ausschließlichen Hortbesuch wünschen sich 10,6 Prozent der Eltern. Abgefragt wurde auch ob die Schule bereits um 7.45 Uhr beginnen sollte. 32,1 Prozent sprachen sich nach Angaben der Verwaltung gegen die Einführung eines Schulstarts um 7.45 Uhr aus.

77 Schüler würden montags, dienstags und mittwochs an der Ganztagsbetreuung teilnehmen, den Hort würden an den selben Wochentagen 27 Schüler von 12.05 bis 15.15 Uhr und 57 Schüler von 15.15 bis 17.15 Uhr besuchen. Donnerstags und Freitags (15.15 bis 17.15 Uhr) wären es insgesamt 57 Schüler. Damit sei eine ausreichende Grundlage für die Einführung des Ganztagsschulbetriebs gegeben, ein Ganztagsschulbetrieb von 8 bis 15.15 Uhr neben einem Hortbetrieb in der Zeit von 12.05 bis 17.15 Uhr am Standort Nörten-Hardenberg möglich, so Bürgermeisterin Susanne Glombitza (parteilos). Auf Basis des erarbeiteten Stundenmodells sei eine Fortführung des Horts ohne Gefährdung der Finanzhilfe möglich.

Jetzt soll noch geprüft werden, ob und inwieweit pädagogische Mitarbeiter des Horts in der Ganztagsschule eingesetzt werden. Auch sollen die Kosten dafür ermittelt werden. Ein Gesamtkonzept, das Punkte wie das pädagogische Grundkonzept oder Fragen zu Mittagsverpflegung oder Kosten für die Gemeinde ermitteln soll, soll in etwa acht Monaten fertig sein, damit es in den Gremien beraten werden kann. Eine Antragstellung bei der Landesschulbehörde wäre dann für Dezember 2017 vorgesehen.

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