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"Wer nicht in München ist, ist hier"

Oktoberfeste in Lindau und Desingerode "Wer nicht in München ist, ist hier"

Haxen auf den Tisch: Nach dem Fassbieranstich durch Ortsbürgermeister Heinrich Schmidt (CDU) ist im Zelt auf dem Lindauer Freizeitgelände deftig aufgetischt worden. Fleisch und Brezen, Dazu Bier in Maßkrügen - eben das, was auch in München auf dem Oktoberfest angeboten wird, hatten die Mitglieder des Fanfarenzugs für ihre Gäste organisiert.

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Das Oktoberfest in Lindau

Quelle: Heller

Lindau / Desingerode. Moderne Lieder in traditionellem Gewand 

Ähnlich zünftig wie die Speisen das, was die "Bayern-Kapelle" des Fanfarenzuges auf die Bühne brachte. Wie Vereinsvorsitzender Holger Lux berichtete, hätten die Blasmusikanten ein Programm auf die Beine gestellt, in dem außer den traditionellen Oktoberfeststücken auch moderne Lieder im traditionellen Gewand zu hören sein sollten. Schließlich galt es, eine lange Nacht zu bestreiten. Bereits im sechsten Jahr feierten die Lindauer ihr Oktoberfest, wie üblich im großen Zelt und wie üblich mit starkem Zuspruch. Nicht nur aus dem Ort seien Besucher gekommen, so Lux, sondern aus der ganzen Region - und sogar Gäste aus Köln und Augsburg, denen es im vergangenen Jahr gut gefallen habe. 

30 bis 35 Vereinsmitglieder hätten sich um die Vorbereitung gekümmert - und in nur zwei Tagen sei alles hergerichtet gewesen. "Es ziehen einfach alle mit", lobte Lux seine Mannschaft. 

Ortsbürgermeister mit dem Holzhammer 

Ähnlich auch das Bild in Desingerode. "Wir feiern das Fest, um die Dorfgemeinschaft zu stärken und miteinander Spaß zu haben", erklärte Ortsbürgermeister, Karnevalist im ausrichtenden DCC und Fassbieranstecher Dennis von Ahlen. Die Mitglieder des Desingeröder Carneval Clubs hätten sich in das Zusatzprogramm zum Karneval bestens eingebracht, so dass Organisation und Dekoration leicht von der Hand gegangen sein - mit einem vollen Haus als Dank für die Mühen. Allein anhand der im Vorverkauf verkauften Karten habe sich ablesen lassen, "dass das halbe Dorf da ist".

"Wer nicht nach München gefahren ist, ist hier", sagte von Ahlen lachend, bevor er zum Holzhammer griff und mit dem Fassbieranstich das Fest eröffnete. Zwar bräuchte es einige Minuten, bis das Bier fließen wollte, doch dann kam das Fest rauschend in Gang - auch dank der Musik von Donau Power. Die Musiker spielten professionell und unterhaltsam einen Wiesn-Kracher nach dem anderen.

Hunderte Seulinger feiern mit Landolfshäuser Blasmusik

"So viele andere machen das auch, warum sollten wir es nicht versuchen?", habe er sich gefragt, erklärt Gastwirt Stephan Jung. Er setzte seinen Plan um: Am Sonntag hat er das erste Oktoberfest auf der Seulinger Warte veranstaltet

Dicht gedrängt saßen auch dort die Besucher auf ihren Bierbänken, bevor die Original Landolfshäuser Blasmusikanten aufspielten. Hatten sich die Besucherströme Jung zufolge während der Kaffeezeit noch in Grenzen gehalten, tummelten sich vor Beginn des Konzertes bereits mehrere Hundert Gäste, teils noch mit Haxen, Weißwurst und Krakauern beschäftigt. "Bei dem Regen vorhin hatte ich Sorge", sagt Jung. Doch nachdem sich das Wetter zum Nachmittag hin gefangen habe, sei er zufrieden. So konnten die Gäste trockenen Dirndls das Gasthaus erreichen und eine erfolgreiche Premiere feiern.

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