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Planentwürfe für „Autoservicepark“

„Gewerbepark Leinetal“ Planentwürfe für „Autoservicepark“

Die Vorbereitungen für das Projekt „Autoservicepark“ nördlich der Bundesstraße 446 bei Nörten-Hardenberg schreiten voran. Die Gemeinde hatte mit dem Investor einen Städtebaulichen Vertrag geschlossen. Jetzt hatte der Bauausschuss die Planentwürfe auf dem Tisch und empfahl einstimmig die Auslegung.

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Quelle: gt

Nörten-Hardenberg. Kai Amir-Sehhi, dessen Firma Amitera das Projekt im Leinetal umsetzen will, und Kai Schmiedel vom Planungsbüro Lange Puche, das die Entwürfe für den Bebauungs- und den Flächennutzungsplan erarbeitet hat, informierten am Dienstag das Gremium über den Sachstand.

Laut Städtebaulichem Vertrag hat sich Amitera zur Übernahme der Kosten für die Bauleitplanung verpflichtet. Die Planentwürfe für den „Gewerbepark Leinetal“ sollen nun einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und der Träger öffentlicher Belange als Grundlage dienen und von 20. Juni bis 20. Juli öffentlich ausgelegt werden.

Kai Amir-Sehhi

Kai Amir-Sehhi. ist Geschäftsführer der Firmen AS Concept GmbH & Co Projektmanagement KG und der Firma Amitera GmbH. Beide Unternehmen sitzen unter gleicher Adresse in Achim bei Bremen. Amir-Sehhi hat mit seinen Projektentwicklungsfirmen vor allem im norddeutschen Raum verschiedene Projekte realisiert.

Dazu zählt etwa Daisy‘s Diner in Oyten oder ein Gewerbepark in Achim-Ost mit MacDonalds, Shell-Tankstelle, Entertainment-Center mit Waschstraße und Baguetteria. Sein Unternehmen sei exklusiver Partner von Shell für autobahnnahe Standorte in Norddeutschland, ebenso wie von McDonalds, hieß es 2011 in einer Laudatio auf den Unternehmer, der damals vom Wirtschaftsbeirat Achim als „Unternehmer des Jahres“ geehrt wurde. be

Schon im Januar hatte der Investor im Rahmen eines Pressegespräches das Großprojekt vorgestellt. Der geplante Gewerbepark auf dem etwa 35 000 Quadratmeter großen Areal nahe der A-7-Anschlussstelle soll einerseits einen „Auto-affinen Schwerpunkt“ haben, so hieß es damals, aber auch der regionalen Wirtschaft Möglichkeiten bieten.

Neben einer Tankstelle und einem Fast-Food-Restaurant sprach Amir-Sehhi auch davon, dass es eine Markthalle für regionale Anbieter. Nach Nörten war Amir Sahhe an diesem Dienstag nicht nur wegen der Bauausschusssitzung gekommen. Er habe zuvor auch Gespräche mit möglichen regionalen Partnern geführt, teilte er dem Gremium mit. Diese hätten „an diesem Markthallen-Konzept“ großes Interesse.

Schmiedel ging dann auf die erarbeiteten Planungsentwürfe ein und sprach dabei unter anderem über die „wahnsinnig gute Lage“ direkt an der Autobahnabfahrt. Das Plangebiet sei zwar von der A 7 von Süden her gut zu sehen, von Norden her verhindere das allerdings die Topografie.

Daher soll ein etwa 50 Meter hoher Werbepylon aufgebaut werden. „So hoch?“, raunte eine Einwohnerin erschrocken. Indes ist einer der beiden Werbepylonen am Göttinger „Kauf Park“ annähernd gleich hoch, so Center-Manager Andreas Gruber auf Tageblatt-Anfrage.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016