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Betrug mit Teppichen und Teerarbeit

Polizeiinspektion Northeim/Osterode warnt Betrug mit Teppichen und Teerarbeit

Die Polizei Northeim warnt vor Betrügern, reisenden Handwerkern und schnellen Geschäften an der Haustür. Gerade in den Sommermonaten, so heißt es in zwei Warn-Mitteilungen der Polizei, haben unseriösen Geschäftemachern Hochkonjunktur. Aktuell gebe es Hinweise auf unseriöse Teppichreiniger.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim/Osterode. Gerade haben die Dienststellen der Inspektion Northeim/Osterode wieder Hinweise aus der Bevölkerung auf unredliche Teppichaufbereiter erhalten, die teils sehr offensiv auf Flyern mit einem festen Geschäftssitz in der Nähe werben, obwohl es sich nach Einschätzung der Polizei um reisende Täter handelt. Erst 2013 hatte ein in Northeim gegründetes Teppichhaus mit ähnlichem Geschäftsmodell Reinigungsarbeiten zu weit überhöhten Preisen abgerechnet. Die Spezialreinigung hatte sich als einfaches Wasserbad entpuppt. Die Betrüger wurden zu Bewährungsstrafen zwischen 14 und 21 Monaten verurteilt.

Die Polizei rät, gerade bei Teppichreinigungen im Vorfeld durchschnittliche Reinigungspreise in Erfahrung zu bringen. Sollten die Handwerker überhöhte Preise fordern, soll unbedingt sofort die Polizei gerufen werden.

Auch reisende Handwerker, die Dachrinnenreinigung oder Teerarbeiten anbieten, wurden in den vergangenen Wochen gemeldet. Auch hier rät die Polizei zu Vorsicht. In Einzelfällen ergab der Vergleich mit Angeboten örtlicher Handwerker, dass diese nur rund die Hälfte der geforderten Summen verlangten. Auch reisende Teerkolonnen haben in der Vergangenheit vielfach zu überhöhten Preisen abgerechnet oder während der Arbeit Nachforderungen gestellt. Wer nicht darauf einging, lief Gefahr, mit halbfertiger Teerarbeit hinterlassen zu werden. Auch hier rät die Polizei, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, Preise zu vergleichen und im Verdachtsfall die Polizei zu rufen. Weil insbesondere ältere Menschen Zielgruppe der unseriöen Handwerker oder Teppichreiniger sind, bittet die Polizei, diese in Gesprächen im Bekantenkreis zu warnen.

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Von Redakteur Jürgen Gückel

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