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Protest gegen geplanten Gewerbepark

Leinetal Protest gegen geplanten Gewerbepark

Während im Juli die Planentwürfe für das Projekt GewerbeparkLeinetal für erste Stellungnahmen auslagen, hat die Kreisgruppe Northeim des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) unterdessen Unterschriften gegen das Projekt gesammelt und eine Online-Petition gestartet.

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Östlich der A-7-Abfahrt Nörten-Hardenberg und nördlich der Bundesstraße 446 ist der Gewerbepark Leinetal geplant.   

Quelle: Meder

Nörten-Hardenberg. Wie Jürgen Beisiegel von der Northeimer BUND-Kreisgruppe jetzt mitteilt, sei trotz der „zeitlich sehr geschickten Auslegung in den Ferien“ die Unterschriftensammlung von BUND und engagierten Bürgern „sehr erfolgreich“. Beisiegel: „Noch bei keiner anderen Unterschriftensammlung kamen so viele ausgefüllte Listen auch per Post beim BUND-Vorstand an und sammelten viele Aktive aus Eigeninitiative vor Ort in ihrem sozialen Umfeld.“

Bisher 700 Unterschriften

In weniger als vier Wochen seien nahezu 700 Unterschriften zusammengekommen - auf Papierlisten ebenso wie digital auf der Onlinepetition. Das Anliegen „Kein Gewerbepark in Nörten zwischen Autobahn und B 3“ fand bisher (Stand 1. August) online 177 Unterstützer, 73 davon aus Nörten-Hardenberg.

Es werde weiterhin gesammelt, kündigt der BUND an. Noch bis Anfang Oktober laufe die Onlinepetition unter www.openpetition.de/!qglzp, und am Sonnabend, 6. August wollen die Gegner des Projektes vor dem Edeka-Markt in Nörten-Hardenberg zwischen 10 und 13 Uhr weitere Unterschriften sammeln.

Mit dem Gewerbepark Leinetal plant der Investor auf dem etwa 35 000 Quadratmeter großen Areal nahe der A-7-Anschlussstelle einen Gewerbepark mit „Auto-affinem Schwerpunkt“. Neben einer Tankstelle und einem Fast-Food-Restaurant ist auch eine Markthalle für regionale Anbieter vorgesehen.

Überflüssig und sinnlos

Laut Auffassung des BUND handle es sich um ein ein „überflüssiges und sinnloses Projekt“, durch das wertvolles Ackerland zubetoniert werde. Es gebe auch keine Notwendigkeit, auf der grünen Wiese eine Markthalle zu bauen.

Die Planentwürfe waren im Juli im Rahmen einer frühzeitigen Beteiligung ausgelegt worden. Die eingegangenen Hinweise würden jetzt durch ein Fachbüro ausgewertet, im September werde das Thema im Bauausschuss bereten, sagt Hauptamtsleiterin Susanne Glombitza. Danach werde eine weitere Auslegung folgen, kündigt sie an.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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