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Sachspendenlager in Hardegsen schon voll

„Positive Grundstimmung“ Sachspendenlager in Hardegsen schon voll

Wenige Wochen nachdem die Stadt Hardegsen auf dem Gelände des früheren Zementwerks ein Möbel- und Sachspendenlager eingerichtet hat, stößt dieses auch schon an seine Kapazitätsgrenzen. Inzwischen ist das Lager voll.

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Im Möbel- und Sachspendenlager (von links): Willi Heckmann, Hakija Bakija, Ahemaji Rashiti, Admir Mali, Sandro Wolff, Kerstin Lüpkes von der Stadt Hardegsen, Pastor Bernd Ranke und Bürgermeister Michael Kaiser.

Quelle: Heller

Hardegsen. Dank der großen Spendenbereitschaft der Hardegser sei das Spendenlager so gut gefüllt, „dass erst einmal keine weiteren Spenden angenommen werden“. Das hat Sandro Wolff vom Runden Tisch für Willkommenskultur und Flüchtlingsbetreuung in Hardegsen jetzt mitgeteilt. „Die positive Grundstimmung der Hardegser Bevölkerung ist hier sehr erfreulich und sendet nach außen ein wichtiges Signal. Dies ist auch ausschlaggebend für funktionierende Integration und ein gutes Zusammenleben mit den geflüchteten Menschen“, so Wolff weiter.

Zurzeit seien in Hardegsen 32 Flüchtlinge untergebracht, die Zahl könne sich aber nach Zuweisungsschlüssel weiter erhöhen. Der Runde Tisch, der im Februar auf Initiative der Stadt Hardegsen und der Evangelischen Kirchengemeinde St. Mauritius gegründet wurde, habe laut Wolff in jüngster Zeit weitere neue Helfer und Unterstützer bekommen. Alle zwei Monate gebe es Treffen des Runden Tisches zwecks Informationsaustausch. Darüber hinaus seien Arbeitsgruppen mit verschiedenen Schwerpunkten gegründet worden. So würden Hilfen beim Spracherwerb, allgemeine Unterstützung durch Paten, Fahrten zur Tafel nach Uslar angeboten und das Möbel- und Sachspendenlager wurde eingerichtet. Insoweit sei man in Hardegsen auf die Flüchtlingssituation gut vorbereitet.

Mit einem Empfang in Braunschweig hatte kürzlich die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagierte Bürger eingeladen. Als Vertreter des Runden Tisches aus Hardegsen nahmen Sandro Wolff, Otto Fischer vom Sozialverband Hardegsen und Pastor Bernd Ranke daran Teil.

Nächstes Treffen des Runden Tisches Willkommenskultur und Flüchtlingsbetreuung in Hardegsen ist am Dienstag, 2. Februar ab 17.30 Uhr im Gemeindehaus. Wer mitmachen möchte, kann sich an Kerstin Lüpkes, Familien- und Generationenbeauftragte der Stadt Hardegsen, unter Telefon 05505/50345 oder per E-Mail an luepkes@hardegsen.de, wenden.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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