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„Schürzenjäger“ begeistern in Wolbrechtshausen

Vier Generationen, ein Musikgeschmack „Schürzenjäger“ begeistern in Wolbrechtshausen

Riesenstimmung im Zelt am Dorfgemeinschaftshaus: Viele Hundert Gäste haben bei der neunten Auflage des Sommerkonzerts den „Schürzenjägern“ zugejubelt. Die Band aus dem österreichischen Finkenberg (bei Innsbruck) begeisterte mit ihrem Alpenrock, einer Mischung aus Volks-, Pop- und Rockmusik.

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Quelle: PH

Wolbrechtshausen. Die Konzertbesucher sangen mit, standen teilweise auf den Tischen, einige wagten ein Tänzchen: Die Zuschauer – von denen ein paar sogar aus München angereist waren – ließen ihrer Begeisterung freien Lauf. „Spitze sind die Jungs, musikalisch und stimmungsmäßig“, jubelte Jürgen (52), während Diana (44) und Nicole (46) Stefan „Stevy“ Wilhelm bewunderten: „Was für ein fescher, attraktiver Mann.“ Der Leadsänger sowie Leadgitarrist Georg Daviotis gaben die Komplimente nach ihrem Auftritt zurück: „Das Publikum war der Wahnsinn, der Funke ist gleich zu Beginn übergesprungen: So macht es Spaß, live aufzutreten.“ Spaß hatte auch Manfred.

 

„Das Publikum war der Wahnsinn.“ 

 

Der 65-jährige Rosdorfer ist seit 1978 Fan der „Schürzenjäger“. Zum Konzert hatte er seine beiden Töchter Katja und Dunja sowie deren Töchter Winona, Paula und Marie (alle 11) mitgebracht. Zu Hause geblieben waren nur Manfreds Ehefrau Brigitte („die steht auf Howard Carpendale“) und sein Vater Alfons (93). Der findet die „Schürzenjäger“ auch klasse, weswegen Dunja mit ihm in zwei Wochen nach Österreich fährt, damit er sie dort live erleben kann. 

 

Unter die Begeisterung mischte sich auch leichte Kritik. Sie habe das Konzert „absolut toll“ gefunden, erzählte Angelika (63). Aber viele Ältere seien nicht so begeistert gewesen: „Man hat ihnen deutlich angemerkt, dass sie mit der Art von Musik nichts anfangen können. Viele sind ja auch schon ziemlich früh gegangen.“ 

Unterdessen freute sich Rüdiger Storre vom ausrichtenden Musikverein Wolbrechtshausen über das Engagement der freiwilligen Helfer: „Rund 50 haben mit angepackt. Ohne die könnte ein solches Ereignis gar nicht stattfinden – großartig, wie die Menschen im Dorf sich für die Gemeinschaft einsetzen.“ 

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