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Schutz vor Überflutung am Beverbach

Hochwasserschutz ist Thema der Ortsräte Schutz vor Überflutung am Beverbach

Der Schutz vor Überflutungen am Beverbach hat die Ortsräte Nörten-Hardenberg und Bishausen bei ihrer gemeinsamen Sitzung am Montag beschäftigt. Die Planungen sehen einen Wall im Bereich des gplanten Baugebietes Hofbreite und drei Rückhaltebecken östlich des Burghotels vor.

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Zwischen Landsitz und Bishausen sollen drei Polder mögliche Überflutungen des Beverbachs zurückhalten.

Quelle: Meder

Nörten-Hardenberg. Die Grundlage bisheriger Festlegungen von Überschwemmungsgebieten gehe auf Regelungen von 1911 zurück, erläuterte Diplom-Ingenieur Dietrich Simon von der Niedersächsischen Landentwicklung (NLG). Inzwischen überarbeite das Land Niedersachsen die Überschwemmungsgebiete. 2014 wurden vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) neue Berechnungen angestellt.

Die neu festgelegten Überflutungsflächen hätten aber das an den Beverbach angrenzende, geplante Baugebiet Hofbreite mit etwa 40 Bauplätzen zunichte gemacht. Daher hatte die Gemeinde selbst eine hydraulische Untersuchung in Auftrag gegeben. Danach sei die ermittelte Überschwemmungsfläche zwar kleiner als zuvor, ein Teil betreffe aber nach wie vor das Baugebiet, sagte Simon. Die NLG-Hochwasserschutz-Planung sieht daher vor, dass ein Rückhaltebecken und einen etwa 70 Zentimeter hoher Wall das Wasser des Beverbachs von den Grundstücken fernhält. Damit sei der Schutz vor einem sogenannten 100-jährigen Hochwasser (HQ 100) gegeben.

Darüber hinaus sollen im oberen Bereich des Beverbaches weitere Retentionsflächen geschaffen werden, so dass in Summe ein Rückhaltevolumen von rund 5000 Kubikmetern entstehe - mehr als eigentlich nötig. Drei Rückhaltebecken, die bei Hochwasser nach und nach volllaufen könnten, sieht die NLG zwischen Landsitz und Bishausen vor. Auch hier sollen Wälle gebaut, dazu das Gelände auf bis zu 1,20 Metern Tiefe abgegraben werden. Aufgrund ihrer leichten Neigung könnten die drei Polder ohne weiteres wieder trocknen, so Simon. Er schloss aus, dass sich das Wasser des Beverbachs bis Bishausen aufstaue - eine Sorge die einige Bishäuser in der Sitzung vortrugen. Derzeit sei für Bishausen kein Hochwasserschutz vorgesehen.

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