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Skulpturen nehmen Formen an

Gemeinschaftsprojekt „Skulpturen-Werkstatt Northeim“ beginnt im Mai Skulpturen nehmen Formen an

Das Skulpturen-Projekt in Northeim nimmt jetzt konkrete Formen an. Es sollen sechs Fantasie-Skulpturen wie die Regentrude oder Zwergnase entstehen, die durch die Innenstadt führen und eine märchenhafte Stadtgeschichte beschreiben.

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Die Figur des Feuerwehrmannes am Marktplatz.

Quelle: BE

Northeim. Realisiert wird das Projekt vom Theater der Nacht, der Stadt Northeim und der Kreissparkasse Northeim.

„Wir wollen, dass Stadtgeschichte lebendig erzählt wird“, sagt Sparkassenvorstand Guido Mönnecke. Die Sparkasse unterstützt das Projekt mit 30 000 Euro. Anhand der Skulpturen könne außerdem die Stadt neu entdeckt werden, erklärte Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser (parteilos). Dadurch habe das Kunstprojekt auch eine wirtschaftliche Bedeutung, weil Besucher verstärkt angelockt werden könnten.

Die Skulpturen werden aus faserverstärktem Beton erstellt. Dieser sei viel leichter als massiver Beton, erklärt Heiko Brockhausen, der zusammen mit seiner Frau Ruth das Theater der Nacht leitet. Über den Beton kommt eine Feinmörtelschicht, die sich gut modellieren ließe. Damit die Figuren bei Bedarf umgesetzt werden können, sollen sie auf mobilen Betonplatten stehen, erklärt Tannhäuser. Das könne im Zuge von Umbauarbeiten im Innenstadtbereich passieren.

Zu den Figuren soll es außerdem Erklärungstafeln geben, die über Geschichte und Geschichten informieren. Außerdem werde über die Anbringung von QR-Codes nachgedacht, die interessierte Stadtbesucher mit weiteren Informationen versorgen sollen. Umgesetzt wird das dreiwöchige Kulturprojekt von Berufsschülern für Holzschnitzerei und Schreinerei aus dem Berchtesgadener Land. Sie arbeiten in einer offenen Werkstatt vor dem Theater der Nacht vom 5. bis 20. Mai und lassen sich über die Schulter schauen: von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.

Das Theater der Nacht bietet auch Kindern an, beim Skulpturen-Thema kreativ zu werden: Am Dienstag, 10. Mai, können sich junge Künstler ab zehn Jahren beim Tischfigurenbau gestalterisch austoben. „Vielleicht sind das schon die neuen Skulpturen von morgen“, sagt Ruth Brockhausen. Anmeldung unter Telefon 0 55 51 / 14 14.wes

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