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Sparpotenzial bei Straßenbeleuchtung

Energienetz Mitte stellt Lösungen für die Zukunft vor Sparpotenzial bei Straßenbeleuchtung

Bis zu 70 Prozent Energie könnte der Flecken Nörten-Hardenberg einsparen, wenn die vorhandene Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet würde. Das hat Uwe Koch von der Energienetz Mitte dem Bauausschuss vorgerechnet.

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Sparpotenzial: LED-Leuchte.

Quelle: Oliver Thiele

Nörten-Hardenberg. Auf einen Antrag des SPD-Ratsherren Werner Vollmer vom Oktober 2015 geht die Überprüfung zurück, deren Ergebnis jetzt dem Bauausschuss vorgestellt wurde. Dabei hat die Energienetz Mitte als Netzbetreiber die Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet auf Zustand und mögliche Anpassung auf heutige Anforderungen untersucht. Dabei zeigte sich, dass eine Umstellung auf LED-Technik sowohl aus energetischen als auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll wäre.

1001 Straßenleuchten stehen im Gemeindegebiet, 879 davon müssten energetisch saniert werden, erläuterte Koch. Die Kosten für eine Umrüstung auf LED bezifferte der Vertreter des Netzbetreibers auf etwa 500 Euro je Lichtpunkt - in Summe also mehr als eine halbe Million Euro. Immerhin wäre aber eine Förderung in Höhe von 20 Prozent aus Bundesmitteln möglich. Und, so hieß es, die Maßnahme würde eine Energieeinsparung von rund 70 Prozent bedeuten.

Vorgestellt wurden dem Gremium verschiedene Finanzierungsmodelle und Umsetzungsvarianten. So könnte der Flecken selbst den Umbau übernehmen und finanzieren und könnte dafür Fördermittel beantragen, vorausgesetzt die Umrüstung wird als ein Großprojekt ausgeführt. Auch die Variante des „Contracting“ wäre möglich. Dabei schließe die Kommune mit einem Dienstleister über beispielsweise 20 Jahre einen Vertrag über Umrüstung auf LED-Technik und Wartung und bezahle dafür einen festen Preis pro Lichtpunkt. Am Ende der Vertragslaufzeit übernehme die Kommune die Beleuchtung wieder zu einem symbolischen Preis. Auch der Abschluss eines Lichtliefervertrages mit einem Dienstleister komme in Betracht, erklärte Koch, dabei werde aber das Eigentum an der Straßenbeleuchtung abgegeben.

Derzeit hat der Flecken Nörten-Hardenberg einen Wartungsvertrag mit der Energienetz Mitte, der 2017 endet. Auf Vorschlag von Hauptamtsleiterin Susanne Glombitza sollen unter Mithilfe der Energienetz Mitte die verschiedenen Finanzierungsmodelle durchgerechnet werden. Der Verwaltungsausschuss soll dann eine Entscheidung treffen.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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