Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
„Voll im Trend der Zeit“

Hardegser Wohnmobilhafen „Voll im Trend der Zeit“

Eine stetige Steigerung der Übernachrungszahlen verzeichnet der Wohnmobilhafen in Hardegsen seit seiner Inbetriebnahme im April 2010. Allerdings sind die Kosten für den Platz höher als die Einnahmen. Darüber hat jetzt die Stadtverwaltung den zuständigen Ausschuss informiert.

Voriger Artikel
Bürgermeisterin vereidigt
Nächster Artikel
Junge Frau bei Unfall verletzt

Hardegsen. Während FDP-Ausschussmitglied Gerald Korengel sich seinerzeit noch gegen die Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes in Hardegsen geäußert hatte, sprach er jetzt davon, dass dieser „eine gute Sache“ sei. „Das tut Hardegsen gut und ist voll im Trend der Zeit“, stellte Korengel während der jüngsten Sitzung des Ausschusses Schule, Sport und Kultur fest. Mit Blick auf die Unterdeckung sei nach Auffassung Korengels zu überlegen, „ob wir die Gebühren gegebenenfalls anpassen sollten“.

In ihrem Bericht über die Entwicklung des Hardegser Wohnmobilhafens an der Steinbreite - in ummittelbarer Nachbarschaft zu Freibad und Kurpark gelegen - teilte die Verwaltung mit, dass die Zahl der Übernachtungen seit Inbetriebnahme im April 2010 merklich zugenommen habe. Im Jahr 2011 übernachteten hier 317 Wohmobilisten, 2013 waren es schon 691, 2014 bereits 906, und 2015 wurde gar die 1000er-Marke (1048) überschritten. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres betrug die Zahl der Übernachtungen 833.

Zu der positiven Entwicklung trägt bei, dass der Stellplatz in einschlägigen Führern und Zeitschriften beworben wird. Im Stellplatzführer des ADAC werde der Hardegser Platz mit vier von fünf möglichen Sternen „überdurchschnittlich gut bewertet“, heißt es in der Vorlage zur Sitzung weiter. Um den fünften Stern zu erlangen, müssten indes weitere Kriterien erfüllt werden. Beispielsweise müsste ein Platzwart täglich mehr als zwei Stunden vor Ort sein.

Über die Stellplatzgebühren nahm die Stadt Hardegsen im Jahr 2015 laut Vorlage 10.068 Euro ein, die Kosten summierten sich auf 17.940 Euro. Nach Auskunft von Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) werden derzeit Überlegungen angestellt, wie Gäste des Wohnmobilhafens auf die Anbote der Stadt aufmerksam gemacht werden können - zum Beispiel über einen Monitor, der mit der Internetseite der Stadt verbunden wäre. be

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Tanzende Schneeflocken im "Kauf Park"