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Stürze im Motorradpulk auf der A7

Drei Schwerverletzte Stürze im Motorradpulk auf der A7

Bei einem Unfall auf der A 7 zwischen Göttingen-Nord und Nörten-Hardenberg am Sonnabendvormittag in der sogenannten Bovender Kurve ist ein 43-jähriger Motorradfahrer gestorben. Zwei weitere 20 und 23 Jahre alten Kradfahrer, ebenfalls aus Baden-Württemberg, erlitten schwere Verletzungen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Nörten-Hardenberg. Die drei Männer gehörten zu einer größeren Gruppe von etwa 30 Motorradfahrern, die sich gegen 10.30 Uhr der Bovender Kurve näherte, teilt die Polizei mit. Dort ist die Geschwindigkeit derzeit aufgrund von Schäden an der Mittelschutzplanke auf 60 Stundenkilometer nach einer schrittweisen Abstufung beschränkt. Aus noch ungeklärter Ursache erkannte der 43-Jährige dies offenbar nicht rechtzeitig und fuhr auf seinen 20 Jahre alten Mitfahrer auf. Dabei stürzte der 43-Jährige und schleuderte mit seiner Maschine nach rechts gegen die Außenschutzplanke. Bei dem heftigen Aufprall erlitt er tödliche Verletzungen. Eine Reanimation noch an der der Unfallstelle blieb erfolglos.

Der 20 Jahre alte Motorradfahrer kam ebenfalls mit seiner Maschine zu Fall und kollidierte mit einem weiteren 23 Jahre alten Biker. Beide Männer blieben danach mit ihren Motorrädern auf dem Standstreifen beziehungsweise auf dem linken Fahrstreifen vor der Mittelschutzmauer liegen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover gesperrt, der Rettungshubschrauber landete. Der Verkehr wurde ab Göttingen-Nord über die Bundesstraße 3 abgeleitet. Auf der A7 kam es zu einem Stau von bis zu acht Kilometern Länge. Auf der Umleitung herrschte zeitweise totaler Stillstand.           hein

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