Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mehr Verkehr auf die Schiene

Logistik- und Mobilitätscluster Göttingen Mehr Verkehr auf die Schiene

Niedersachsen will mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern. Dafür stehen bis zum Jahr 2023 gut 15 Mio. Euro zur Verfügung. Von dem Geld ließe sich ein Coach finanzieren, der südniedersächsische Firmen dabei unterstützt.

Voriger Artikel
Jagd auf Niels von Hirschheydt
Nächster Artikel
Händels Hamster für "Neue Nachbarn"

Frachtverkehr mit der Bahn: Göttingen bietet mit dem Güterverkehrszentrum gute Voraussetzungen für solche Transporte.

Quelle: Christoph Mischke

Einbeck. Viele Unternehmen haben nur kleine Frachten, bei denen der Transport mit dem Güterzug nicht lohnen würde. So hieß es bei einer Informationsveranstaltung des Logistik- und Mobilitätsclusters Göttingen / Südniedersachsen am Mittwoch beim Einbecker Saatguthersteller KWS Saat. Die Frachten ließen sich aber bündeln. Eine mit den Fördergeldern der Europäischen Union bezahlten Studie könnte ermitteln, ob sich das für das Güterverkehrszentrum in Göttingen lohnt, erläuterte Ursula Haufe, Geschäftsführerin von Göttingens städtischer Wirtschaftsförderung.

Wäre das Protenzial vorhanden, würde der Coach die Umsetzung eines solchen Projekts übernehmen. Auch andere Logistik-Lösungen, mit denen sich der Ausstoß an Kohlendioxid beim Warentransport verringern ließe, fördere Brüssel, berichtete Ralf Gieseke vom Niedersäschischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Da könnte es beispielswiese um die gemeinsame Nutzung von Elektro-Transportfahrzeugen im innerstädtischen Verkehr gehen.

Über die Herausforderungen, vor die der schadstoffarme Transport von Gütern Unternehmen stellt, berichtete Andreas Römmert, der bei der KWS die Logistik leitet. Sein Unternehmen stelle das Saatgut in der Regel an abgelegenen Orten her, die weit entfernt von Güterverkehrszentren lägen. Innerhalb von drei, vier Monaten würde das Saatgut an die Kunden geliefert. Da seien flexibel einsetzbare Lkw der Bahn überlegen. Ein Teil der Saatgutproduktion erfolge in Argentinien und Chile. Verzögere sich dort die Ernte, ließe sich das Saatgut nicht mehr rechtzeitig mit dem Schiff nach Europa transportieren. Dann müssten Flugzeuge eingesetzt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis