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Nachfrage nach Führungen steigt

Touristisches Rahmenkonzept für Hardegsen Nachfrage nach Führungen steigt

Die Stadt Hardegsen will ein touristisches Rahmenkonzept entwickeln. Ein Aspekt sollen dabei auch Angebote für Burg-, Stadt- und Kirchenführungen sein. Die Nachfrage steigt, deshalb sollen jetzt nicht nur Gästeführer qualifiziert werden, sondern Angebot und Preise für Führungen geregelt werden.

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Im Februar gab es ein Informationstreffen für interessierte Gästeführer in Hardegsen.

Quelle: R

Hardegsen. Im Frühjahr hatten sich auf einen Aufruf hin neun Hardegser gefunden, die zusammen mit Stadtarchivar Horst Heere bereit sind, sich in Hardegsen als ehrenamtliche Gästeführer zu engagieren, berichtete jetzt Verwaltungsmitarbeiterin Julia Leifheit den Mitgliedern des Kulturausschusses. Heere, der bereits seit 1986 Gruppen durch die Altstadt führt sowie über Burg und St.-Mauritius-Kirche informiert, unternahm mit den neuen Gästeführern bereits Musterführungen und stellte ihnen aus Stadtarchiv und seinen privaten Aufzeichnungen viele Basisinformationen zur Verfügung.

Um nun ein erstes Angebot klassischer Stadt-, Burg- und Kirchenführungen gezielt anbieten und auf die gestiegene Nachfrage reagieren zu können, sei es jetzt erforderlich, eine Entgeltordnung festzulegen. Einen Entwurf hatte die Verwaltung dem Ausschuss zur Beratung vorgelegt. Bei der Preisgestaltung habe man sich am üblichen Gefüge für touristische Führungen orientiert, erläuterte Leifheit.

In der Diskussion äußerten einige Gremiumsmitglieder Zweifel daran, ob 45 Euro für Gruppen bis 15 Personen für eine zweistündige Stadtführung nicht zu teuer sind, denn bei Gruppen mit weniger Teilnehmern werde es umso teurer für den Einzelnen. Die vorgeschlagenen Preise lägen eher im unteren Bereich, so Leifheit. Und da das Entgelt den Verwaltungsaufwand und die Entschädigung für die Gästeführer decken soll, beließ das Gremium die entsprechenden Preise. Außerdem soll es ja auch öffentliche Führungen zu festen Terminen geben, die für einen Erwachsenen drei Euro kosten sollen.

Ebenfalls diskutiert wurde darüber, ob für Schulklassen beziehungsweise Hardegser Schulklassen die Führungen kostenlos sein sollten. Bisher sieht der Lehrplan für die Hardegser Grundschüler eine Stadtführung vor, sagte Veronika Wienecke, Leiterin der Grundschule. Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) plädierte dafür, nicht zwischen Hardegser und auswärtigen Schülergruppen zu unterscheiden. Am Ende empfahlen die Ausschussmitglieder die vorgeschlagenen Preise für Schüler- und Studentengruppen ab Sekundarstufe zu verlangen. be

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