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Keine Einwände

Umnutzung des früheren Rathauses zur Gaststätte Keine Einwände

Das frühere Rathaus Hardegsens soll künftig als Gaststätte genutzt werden. Doch bevor der „Ratskeller“ in dem denkmalgeschützten und vom Eigentümer sanierten Haus an der Langen Straße öffnen kann, müssen baurechtliche Voraussetzungen erfüllt werden.

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Gastwirt Martin Habermehl (l.) mit dem Eigentümer des früheren Rathauses, Josef Kaboth.

Quelle: be

Hardegsen. Am Donnerstag hat sich der Stadtplanungsausschuss mit der Umnutzung des alten Rathauses und der damit verbundenen notwendigen Änderung des Bebauungsplans von 1997 befasst. Am Ende hatte das Gremium keine Einwände und empfahl dem Verwaltungsausschuss, am 22. Mai „das gemeindliche Einvernehmen“ zu erteilen.

Das ehemalige Rathaus sei „ein Paradebeispiel“ eines sanierten Baudenkmals, sagte Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos). „Wir wünschen uns alle, dass die Gaststätte zeitnah öffnen kann.“ Eine der Voraussetzungen für die Umnutzung des Gebäudes zur Gaststätte einschließlich Nutzung des Innenhofes mit angrenzenden eingeschossigen Nebengebäuden betrifft die Festsetzungen im 20 Jahre alten Bebauungsplan. Dort wurde unter anderem ein Abriss der Nebengebäude zugunsten eines öffentlichen Platzes festgesetzt. In den Nebengebäuden sehen Bauherr Josef Kaboth und Pächter Martin Habermehl jedoch den Einbau von Küche, Backstube und Lagerräumen vor, und der Innenhof soll für den Gastronomiebetrieb nutzbar sein.

Bei der Betrachtung des Bauvorhabens durch die Bauaufsicht beim Landkreis Northeim, wurde zudem auf die Notwendigkeit einer Notausstiegsöffnung hingewiesen - nicht so einfach ohne massive Eingriffe in das denkmalgeschützte Objekt, erläuterte Kaiser. Die Lösung soll nun ein Notausstiegsfenster sein.

Schließlich ging es um die vier vorgeschriebenen Stellplätze, die sich auf dem Baugrundstück nicht so einfach schaffen lassen - der Innenhof soll ja gastronomisch genutzt werden. Deshalb werde mit dem Bauherrn eine Ablösevereinbarung über 15 200 Euro getroffen. Im Bereich der Hinterstraße stünde während des Betriebs der Gaststätte in den Abendstunden eine hinreichende Zahl öffentlicher Parkplätze zur Verfügung, so die Argumentation.

Sobald die Genehmigung vorliege, könnte der Betrieb innerhalb von drei Wochen öffnen, so Mathias Albrecht, Architekt des Bauherren. be

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