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Unter Strom beim Offroad-Spaß

Hardegser Energietag Unter Strom beim Offroad-Spaß

Spektakuläres Offroad-Vergnügen auf geländegängigen Zweirädern ist auch ohne Lärm- und Abgase möglich. Das wollen Markus Schade und sein Geschäftspartner Volker Fröchtenicht beim Hardegser Energietag demonstrieren. Sie planen auf dem Gelände des früheren Zementwerks einen Electric Ride Park.

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Probefahrt auf dem Demo-Parcours des Electric Ride Parks Hardegsen: Markus Schade.

Quelle: Harald Wenzel

Hardegsen. Was darunter zu verstehen ist, soll bei der Veranstaltung am Sonntag, 22. Mai zu erleben sein. Auf dem Betriebsgelände an der Straße Zementfabrik gibt es Elektromobilität zum Anfassen - vom E-Bike über das E-Motorrad bis hin zum E-Auto. Besondere Aufmerksamkeit versprechen die Vorführungen rein elektrisch oder mit Muskelkraft betriebener Zweiräder - E-Mountainbike-Fahrräder und Elektro-Motocross-Maschinen (EMX).

Emissionsfrei auf präpariertem Parcours Staub aufwirbeln

Vor allem letztere werden auf dem im Steinbruchgelände präparierten Parcours reichlich Staub aufwirbeln und den Fahrern viel Offroad-Spaß bereiten. Das zumindest lassen die Proberunden von Markus Schade auf seiner rein elektrisch angetriebenen und emissionsfreien EMC-Maschine erahnen. Abgase? Fehlanzeige. Lärm? Keine Spur. Die Maschine surrt wie ein Golf-Caddy. Offroad-Fahrspaß unter Strom sozusagen.

Der frühere norddeutsche Meister im Motocross, Schade, und Geländeeigentümer Fröchtenicht planen, auf dem Gelände der früheren Zementfabrik und dem früheren Steinbruch dauerhaft einen Electric Ride Park anzulegen. Ein Bauantrag sei gestellt, erste Rückmeldungen stimmten positiv. Die Initiatoren hoffen, dass sie mit ihrer Idee bei der Vorführung beim Energietag überzeugen. Im August soll möglichst schon der Testbetrieb starten.

Eine Anlage wie der in Hardegsen geplante Electric Ride Park sei bundesweit einmalig, sagt Schade. Es gebe relativ wenige offizielle Offroad-Strecken. „Viele fahren trotzdem im Gelände“, sagt der 46-Jährige und meint damit auch klassische Mountainbiker. Ihnen und den motorisierten Zweirad-Fans wollen Schade und Fröchtenicht in Hardegsen Gelegenheit bieten, ihren Sport legal auszuüben - auf elektrisch betriebenen E-Mountainbikes und EMX-Maschinen, die ausgeliehen werden können, so Fröchtenicht.

Es soll verschiedene lange Trails geben, die eigens von einem belgischen Fachmann entworfen wurde. Steilwandkurve, Table Tops und Waschbrett nennt Schade als Beispiele für die beantragte Offroad-Anlage bieten sollen - und das ohne Emissionen. Ihr Konzept, so sagen Schade und Fröchtenicht, liege im Trend, denn „Elektromobilität entspricht dem Zeitgeist“.

1. Hardegser Energietag „Grüner Esel“

„Grüner Esel“: Beim 1. Hardegser Energietag am Sonntag, 22. Mai, dreht sich alles um das Thema Energie. Die Stadt Hardegsen und Regionale Partner haben für die Zeit von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zentraler Veranstaltungsort ist das Gelände der Pelletfabrik beim ehemaligen Zementwerk. Hier stellen sich Unternehmen und Dienstleister aus dem Energiesektor vor. Außerdem fährt ein Shuttle von hier aus zu den weiteren Stationen, wo sich Besucher über regenerative Energie informieren und an Führungen teilnehmen kann. Mit dabei sind außer dem Pelletwerk auch das Umspannwerk Hardegsen, die Biogasanlage Hevensen, das Solarfeld Hevensen, der Internationale Schulbauernhof, das Bioenergiedorf Asche, die Repowering-Windanlage Lichtenborn und der Hochwasserbehälter Lichtenborn.
gruener-esel.de

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