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Viola von Cramon-Taubadel tritt an

Bundestagswahl Viola von Cramon-Taubadel tritt an

Die Agrarökonomin Viola von Cramon-Taubadel (46) tritt bei der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode für die Grünen an. Bei der Aufstellungsversammlung der drei Kreisverbände am Mittwochabend in Northeim erhielt sie 23 von 24 Stimmen.

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Viola von Cramon-Taubadel

Quelle: Hinzmann/Archiv

Northeim. Über Teile des Gebiets der Kreisverbände Goslar, Göttingen-Osterode sowie Northeim-Einbeck erstreckt sich der Wahlkreis 52. 170 Mitglieder zählen die Grünen in dieser Region. Mindestens zehn Prozent von ihnen mussten anwesend sein, damit die Versammlung Beschlüsse fassen konnte. Von Cramon-Taubadel war die einzige Bewerberin.

 

„Härter und schmutziger“ werde der Wahlkampf, warnte die Politikerin mit Blick auf die „Blauen“, die AfD. Die Grünen müssten für das Vertrauen in die Politik, aber auch für das „Friedensprojekt“ der europäischen Integration werben, so von Cramon-Taubadel, die für die Grünen bereits von 2009 bis 2013 im Bundestag gesessen hat. Die Politikerin warb für einen stärkeren Kontakt zu progressiven gesellschaftlichen Gruppen wie ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern oder jenen Städtern, die Dinge (etwa Autos) nicht mehr besitzen, sondern teilen wollten. Die Grünen sollten zudem das Gespräch mit Unternehmern suchen, die die ökologische Wende vorantrieben.

 

Von Cramon-Taubadel sprach sich für die Aufnahme von Menschen aus, die vor „Krieg, Not und Elend“ fliehen würden. Die Zuwanderer bezeichnete sie als „Chance für strukturschwache Regionen“. Sie seien beim Spracherwerb und der Ausbildung zu unterstützen. Sie wolle Sport als Mittel der Integration fördern. Gleichzeitig warb von Cramon-Taubadel für dreimonatige Arbeitsvisa. So könnten sich etwa Nordafrikaner in Deutschland etwas Geld verdienen und dann in ihre Heimat zurückkehren.

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