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Falsche Wahlzettel ausgegeben

Wahlpanne bei Northeimer Ratswahl in Schnedinghausen Falsche Wahlzettel ausgegeben

Wahlpanne in der Stadt Northeim: In der kleinen Ortschaft Schnedinghausen hat die Verwaltung am Sonntag falsche Wahlzettel ausgegeben. Jetzt wird geprüft, ob die Wahl in dem Ort mit 161 Wahlberechtigten wiederholt werden muss.

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Symbolbild

Quelle: CH

Northeim. Den Vorgang bestätigte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Montagmorgen auf Anfrage. Demnach seien falsche Stimmzettel in Schnedinghausen ausgegeben worden. Das sei den Wahlvorstehern am Sonntagmorgen nicht aufgefallen. In der Stadt Northeim gibt es die Wahlbereiche Nord und Süd. Schnedinghausen liegt im Wahlbereich Süd. "Es wurden aber die Stimmzettel für den Wahlbereich Nord ausgegeben", sagte der Sprecher.

Die Stadtverwaltung prüfe nun in Zusammenarbeit mit der Landeswahlbehörde, ob nur die Listen-Stimmen für die Ratswahl gewertet werden könnten oder ob die Ratswahl in Schnedinghausen wiederholt werden müsse. Dieser Prozess sei noch nicht abgeschlossen. Bereits bei der Kommunalwahl 2006 hatte es in Schnedinghausen eine ähnliche Wahlpanne gegeben.

Nach der Auszählung von 34 von 35 Wahlbezirken stellt sich das Ergebnis wie folgt dar: Die SPD bleibt stärkste Kraft im Rat der Stadt Northeim. Die Sozialdemokraten kamen am Sonntagabend zufolge auf 34,30 Prozent. Die CDU landete demnach bei 28,88 Prozent. Drittstärkste Kraft im Rat ist dem Zwischenergebnis zufolge die FDP (11,14 Prozent). Knapp dahinter folgt die AfD, die aus dem Stand auf 9,69 Prozent kam. Die weiteren (vorläufigen) Ergebnisse: Grüne (7,92 Prozent), Die Linke (2,35), „Freie, unabhängige Liste Northeim“ – FuL (5,42), Einzelwahlvorschlag El Moghrabi (0,26).

„Wir werden voraussichtlich die Zahl unserer Sitze halten. Daher sind wir sehr zufrieden“, kommentierte Simon Hartmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Northeim, das Abschneiden der SPD im der Stadt Northeim. Es sei keine einfache Wahlperiode gewesen. Das Ergebnis verdeutliche, dass die Kandidaten der SPD in der Bevölkerung gut verwurzelt seien. Man müsse nun entscheiden, ob und mit wem man in Gruppengespräche gehe. Dafür, dass die AfD in Northeim stark präsent gewesen sei, habe sie nicht so ein starkes Ergebnis eingefahren, wie es viele erwartet hätten, sagte Hartmann. Das sei „zu begrüßen“.

Bei der Kommunalwahl im Jahr 2011 hatte die SPD 36,58 Prozent geholt, gefolgt von CDU (30,22), Grünen (11,65), FDP (10,37), FuL (6,24), FWG/BfN (2,77) und Die Linke (2,17).afu

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