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Wohnen und Gewerbe geplant

Stadtplanungsausschuss Wohnen und Gewerbe geplant

Im gut gefüllten Musiksaal der Grundschule haben sich etliche Hardegser am Montag im Stadtplanungsausschuss über die Bebauungsvorschläge für das Drei-Kronen-Areal informiert. Hauptsorge war, dass die geplanten Gewerbeflächen leer stehen könnten.

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Architekt Mathias Albrecht mit einem kleinen Anschauungsmodell des Drei-Kronen-Areals in Hardegsen.

Quelle: Eichner-Ramm

Hardegsen. 70 Prozent Wohnen (etwa 1500 Quadratmeter) und 30 Prozent Gewerbe (rund 500 Quadratmeter) sollen auf dem 3280 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem früher das Hotel Drei Kronen stand, entstehen.

Architekt Mathias Albrecht stellte die planerischen Überlegungen für die optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Fläche vor, die für einen Investor noch wirtschaftlich wäre. Die Bebauung setzt sich danach aus einem längs des Mühlenstiegs stehenden zweieinhalbgeschossigen Kopfbaus mit Spitzdach und einer arrondierenden zweigeschossigen Bebauung mit Pultdach zusammen, die zusammen mit dem Hauptgebäude einen Innenhof bildet.

Laut Albrecht bestehe in Hardegsen ein Bedarf an Wohnungen. Sein Bebauungsvorschlag sieht Wohnungen von 65 bis 85 Quadratmetern Fläche vor. Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) umriss die Zielgruppe derer, die sich auf dem Drei-Kronen-Areal eine Wohnung kaufen könnten: Hardegser, denen ihr Haus zu groß geworden ist, Hardegser, die jetzt kaufen, zunächst vermieten und vielleicht in einigen Jahren erst selbst einziehen möchten, und schließlich Göttinger, denen die Immobilien- und Grundstückspreise in der Stadt zu hoch sind.

Platz für Gewerbe oder Dienstleistungsanbieter sieht der Entwurf im Erdgeschoss des Hauptbaukörpers (etwa 200 Quadratmeter) und auch im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss in dem an der Göttinger Straße gelegenen Bau vor.

Während der Sitzung wurden Bedenken geäußert, dass nicht genügend Nachfrage nach den Gewerbeflächen bestehen könnte, zumal es in der Langen Straße schon jetzt Leerstände gebe. Außerdem wurde von Ausschussmitgliedern und Zuhörern die vorgesehenen Pultdächer als kritisch angesehen.

Ins Stadtbild würden eher Satteldächer passen. Die Eckpunkte für einen städtebaulichen Rahmenvertrag mit einem möglichen Projektentwickler - laut Kaiser gibt es zwei Interessenten - wurden mit kleinen redaktionellen Änderungen vom Gremium einstimmig empfohlen.

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