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Ganze Häuserzeile unbewohnbar

Wohnhausbrand in Northeim Ganze Häuserzeile unbewohnbar

Völlig ausgebrannt ist der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses an der Stettiner Straße in Northeim. Das Feuer wurde gegen 15 Uhr aus einem Haus nahe des Verkehrskreisels gemeldet, teilt die Polizei mit. Das langgestreckte Gebäude steht gegenüber Volksbank und Penny-Markt und gehört zur benachbarten Bekleidungsfabrik Wilvorst.

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Großbrand eines Wohnhauses an der Göttinger Straße in Northeim.

Quelle: Lange

Northeim. Sechs Bewohner der insgesamt neun betroffenen Wohnungen konnten sich rechtzeitig in Freie retten. Bis in die Abendstunden mühten sich die Northeimer Feuerwehr und etliche weitere Ortswehren, die Flammen zu löschen und letzte Glutnester zu finden. Zu Brandursache gibt es noch keinerlei Erkenntnisse. Den geschätzten Schaden gibt die Polizei mit 150000 Euro an. Verletzt wurde niemand. Zunächst war ein Bewohner als vermisst gemeldet worden. Dieser hatte sich gegen 15.30 Uhr dann aber doch noch wohlbehalten gemeldet. Er war bei Brandausbruch nicht zu Hause.

Bis nach 17 Uhr gab es wegen des anhaltenden Einsatzes massive Verkehrsbehinderungen auf der Göttinger Straße und der Straße Eichstätte. Der Unglücksort war weiträumig abgesperrt worden. Im Einsatz waren ein Großaufgebot von 70 Helfern der Feuerwehren Northeim, Langenholtensen, Denkershausen, Lagershausen, Imbshausen, Hillerse, Sudheim, Bühle und Hammenstedt. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Abend. Danach wurden auch Statiker der Bauaufsicht hinzugezogen, um zu prüfen, ob das Haus noch standsicher ist. Bewohnbar ist ein Großteil der langgestreckten Häuserkette jedenfalls nicht mehr. Die Bewohner werden von der Stadt Northeim versorgt und untergebracht. Die linken beiden Drittel des Wohnblocks waren von dem Großbrand betroffen.

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