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Zoll kassiert 14.000 Euro Sicherheitsleistung

Northeim Zoll kassiert 14.000 Euro Sicherheitsleistung

Auf der Autobahn 7 bei Northeim haben Beamte des Zolls einen osteuropäischen Lastwagen gestoppt. Bei der Überprüfung habe sich herausgestellt, teilt Zoll-Sprecher Frank Mauritz mit, dass es sich um einen verschleierten Binnentransport innerhalb der Europäischen Union gehandelt habe.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim. Anhand der den Zöllnern der Kontrolleinheit Verkehrswege vorgelegten Frachtpapieren sei die Ladung des Lkw angeblich nach Russland vorgesehen. Sowohl an den Papieren als auch am darin genannten Bestimmungsziel hätten die Beamten Zweifel gehabt. Bei der Durchsuchung der Fahrerkabine wurden die Original-Begleitdokumente gefunden, die bestätigen, dass die Fracht tatsächlich nach Litauen geliefert werden sollte, so Mauritz.

Bei Transporten innerhalb der EU mit einem in einem Nicht-EU-Staat zugelassenen Fahrzeug sind Einfuhrabgaben für Lkw und Auflieger fällig. Die Zöllner stellten das in einem Drittstaat zugelassene Fahrzeug in der vergangenen Woche sicher und leiteten ein Steuerstrafverfahren ein. Erst nachdem am Freitag eine Sicherheitsleistung in Höhe von 14 000 Euro geleistet worden war, durfte der Lkw seine Fahrt nach Litauen fortsetzen. Die Höhe der Sicherheitsleistung wurde anhand der zu erwartenden Einfuhrabgaben, Kosten und Strafzahlungen berechnet.

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