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Zweite Sanierung in Hardegsen

5,8 Millionen Euro Zweite Sanierung in Hardegsen

Vor einigen Jahren startete bereits das Projekt „Vor dem Tore“, jetzt hat sich die Stadt erneut erfolgreich um ein Sanierungsprogramm beworben. Im Laufe der nächsten zehn Jahre können im Zuge des Projekts „Nördliche Altstadt“ Maßnahmen mit bis zu 5,8 Millionen Euro gefördert werden.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hardegsen. Hardegsen gehöre zu den ganz wenigen Städten, die sich gleichzeitig für zwei Sanierungsprogramme qualifiziert haben, sagte Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) am Donnerstag während einer Informationsveranstaltung im Muthaussaal der Burg, zu der rund 50 Besucher gekommen waren. Bis zu 5,8 Millionen Euro, von denen Bund, Land und Stadt jeweils ein Drittel tragen, stünden dafür zur Verfügung.

 
Mit der über allem thronenden Burg und der sich direkt daran anschließenden Bebauung verfüge Hardegsen über ein „einzigartiges Quartier“, so Dirk Puche vom Northeimer Stadtplanungsbüro „Lange Puche“, das für die Planung verantwortlich ist. Unterstützung leisten soll ein aus Anwohnern gebildeter  Sanierungsbeirat, der im Laufe des Jahres fünfmal zusammenkommen und mit den Planern  über die Projekte diskutieren soll. Es wurde eine Liste ausgelegt, in die sich mehr als 20 Bürger, die dem Beirat angehören wollen, eintrugen.

 
Die Besucher wurden weiterhin darüber informiert, welche Art von Fördermöglichkeiten bestehen und wie die rechtlichen, finanziellen und steuerlichen Rahmenbedingungen aussehen. Jede einzelne Sanierungsmaßnahme kann bis zu 30 Prozent bezuschusst werden. Hans-Henning Hinrichs, Stadtplaner aus Hannover, betonte, dass jeder Eigentümer ein Recht, aber keinen Anspruch auf Bezuschussung habe: „Jeder Antrag wird einzeln beschieden.“

 
Kaiser sprach davon, dass die Altstadt „in neuem Glanz“ erstrahlen werde. Was die Burg angeht, so bestehe laut Bürgermeister ein Sanierungsstau, der beendet werden soll. Ein Sanierungskonzept stehe kurz vor seiner Fertigstellung.

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