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Die Kinder der Widerstandskämpfer vom 20. Juli

Ausstellung Die Kinder der Widerstandskämpfer vom 20. Juli

Eine Dauerausstellung im südniedersächsischen Bad Sachsa beleuchtet das Schicksal der Kinder der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944.

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Bad Sachsa/Göttingen . Die Ausstellung sei klein, aber wichtig, weil sie der Öffentlichkeit einen "noch nicht vielbeachteten Vorgang der nationalsozialistischen Verfolgungsmaschinerie" zeige, sagte der stellvertretende Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Günter Winands, am Dienstag.

Von August 1944 an seien rund 40 Kinder nach Bad Sachsa verschleppt worden, deren Väter an dem Umsturzversuch beteiligt gewesen und umgebracht worden waren.

 

Während die Mütter in Gefängnissen und Konzentrationslagern in "Sippenhaft" gefangen gehalten worden seien, hätten die Kinder dem Ausstellungsflyer zufolge im Kinderheim neue Namen und eine neue Identität erhalten. Die Ausstellung informiere darum unter dem Namen "Unsere wahre Identität sollte vernichtet werden" auf mehr als 30 Ausstellungstafeln und mit mehr als 300 Fotos und Dokumenten über die Biografien der Kinder.

 

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Stiftung 20. Juli 1944 und der Stadt Bad Sachsa. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat das Projekt mit 80.000 Euro gefördert. R

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