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Bauunternehmer veruntreut Sozialversicherung

Betrug in Millionenhöhe Bauunternehmer veruntreut Sozialversicherung

Weil er in Millionenhöhe Sozialversicherungsbeiträge seiner Mitarbeiter nicht abgeführt hat, steht demnächst ein 44 Jahre alter Bauunternehmer aus Osterode in Göttingen vor Gericht. Er ist in 18 Fällen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt angeklagt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen/Osterode. Die Taten liegen schon fast zehn Jahre zurück. Der Zeitraum Oktober 2006 bis März 2008 ist angeklagt. Neben den 18 Monaten, in denen die Sozialversicherungsleistungen nicht abgeführt wurden und in denen ein Schaden in Höhe von 1,664 Millionen Euro dadurch angerichtet wurde, weist die Anklage der Staatsanwaltschaft Göttingen außerdem noch einen weiteren Betrugsvorwurf aus.

Ebenfalls 18 Mal sei die monatliche Meldung über die gezahlten Bruttoarbeitslöhne an die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes beziehungsweise die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse des Baugewerbes unterblieben. Dadurch habe zusätzlich die Sozialkasse Bau einen Schaden in Höhe von 506 521 Euro erlitten. Insgesamt also ein Schaden von mehr als 2,17 Millionen Euro.

Die Taten sind zur Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Göttingen angeklagt worden. Gegen den inzwischen 44-Jährigen wird vom 23. März an verhandelt. Ihm droht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

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