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Cornelia Rundt spricht bei der Gesundheitskonferenz in Bad Lauterberg

Große Herausforderungen stehen an Cornelia Rundt spricht bei der Gesundheitskonferenz in Bad Lauterberg

Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Migration (SPD), hat am Freitag während der ersten Gesundheitskonferenz der Region Göttingen gesprochen. Beherrschendes Thema ihrer Rede waren die Herausforderungen des demografischen Wandels.

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„Der Fachkräftemangel droht nicht nur, er ist schon da“: Cornelia Rundt in Bad Lauterberg.

Quelle: Lieske

Bad Lauterberg. Vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung müsse eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sichergestellt werden, so Rundt. Diese solle vor allem wohnortnah sein. Besonders im Bereich der Pflege sei aber noch einiges zu tun. „Der Fachkräftemangel droht nicht nur, er ist schon da“, mahnt Rundt. Betroffen sei mit den Altenpflegern ausgerechnet die Gruppe, die besonders gebraucht werde. Vor allem auf kommunaler Ebene müsse sich die Pflege deshalb stärker vernetzen. Außerdem stellt die Ministerin klar: „Im ländlichen Bereich brauchen wir ein Mobilitätskonzept“. Zudem müsse daran gearbeitet werden, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Dazu gehöre nicht zuletzt auch eine der Verantwortung angemessene Vergütung.

Im Bereich der hausärztlichen Versorgung seien Stadt und Landkreis Göttingen wie auch der Landkreis Northeim gut aufgestellt. Lediglich der Landkreis Osterode am Harz sei etwas schwächer versorgt. Oft seien die Kapazitäten jedoch ungleich über die Gebiete verteilt. Besonders im ländlichen Raum benötigten die Menschen ein zukunftsfähiges Angebot. Deshalb stünden bis zu 50 000 Euro an Fördermitteln für jede Niederlassung von Ärzten und Psychotherapeuten in von Vertragsärzten schlecht versorgten Regionen zur Verfügung. Die Krankenhausversorgung in Niedersachsen sei mit 185 Krankenhäusern weitgehend unproblematisch. Doch auch dabei sei mancherorts mit Problemen zu kämpfen. „Wer wüsste das besser, wenn nicht Sie“, sagt Rundt mit Blick auf die drohende Insolvenz der Kliniken in Hann. Münden. „Ich hoffe, dass wir in Zukunft Erfolge feiern können“, schloss Rundt an das Fachpublikum gewandt.

Von Finn Lieske

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