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Feuer zerstört Scheune nach Blitzeinschlag

100 000 Euro Schaden Feuer zerstört Scheune nach Blitzeinschlag

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist eine Scheune auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs in Wulften komplett ausgebrannt. Das Feuer brach nach einem Blitzeinschlag aus. Verletzt wurde niemand, den Sachschaden beziffert die Polizei Osterode allerdings auf etwa 100 000 Euro.

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Quelle: dpa

Wulften. Neben großer Mengen Heu und Stroh auf dem Dach verbrannten auch landwirtschaftliche Geräte. Ein Teil der 170 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren aus der gesamten Umgebung war bis in die frühen Morgenstunden mit den Lösch- und Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Sirene ausgelöst

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte gegen 21 Uhr. „Der Hausbesitzer hatte die Sirene am alten Spritzenhaus über den Notdruckschalter ausgelöst“, berichtet ein Feuerwehr-Sprecher. Die Wulftener Einsatzkräfte seien zu diesem Zeitpunkt bereits im Feuerwehrhaus gewesen, da sie kurz zuvor von einem sturmbedingten Einsatz zurückgekehrt waren. „Sie waren also innerhalb weniger Minuten am Brandort“, so der Sprecher weiter.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl der Scheune bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus sowie auf weitere Nachbargebäude konnte jedoch größtenteils unter anderem aufgrund des Einsatzes der Drehleiter verhindert werden. „Die Dachziegel des Wohnhauses wurden stellenweise abgeschlagen, um die darunter brennenden Dachsparren löschen zu können. Auf diese Weise konnte sich das Feuer nicht weiter ausbreiten“, berichtet der Feuerwehr-Sprecher. Einen Wasserschaden am Wohnhaus konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern.

Einsatzbereitschaft hergestellt

Als absehbar gewesen sei, dass die Drehleiter nicht mehr erforderlich ist, rückten die Herzberger Einsatzkräfte ab, um aufgrund des Sturms vorsichtshalber wieder einsatzbereit zu sein.

Die übrigen Einsatzkräfte holten das Stroh und Heu vom Dachboden der Scheune, löschten es und transportieren es ab. Die Arbeiten dauerten die ganze Nacht, bis in den Morgen wurden Glutnester gesucht und bekämpft.

Von Natalie Bornemann

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