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60 Projekte aus 140 Ideen

Landeskabinett tagt 60 Projekte aus 140 Ideen

Das Landeskabinett hat sich am Dienstag zu einer Sitzung im Kloster Walkenried getroffen. Dabei überreichte Landrat Bernhard Reuter (SPD) den Jahresbericht 2016 des Südniedersachsenprogramms an die Landesregierung. Auch die Absichtserklärung für die Pilotphase des EcoBus-Projektes wurde unterzeichnet.

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Bei der Tagung des Landeskabinetts im Kloster Walkenried: Landrat Bernhard Reuter (links) überreicht den Jahresbericht des Südniedersachsenprogramms an Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (beide SPD).

Quelle: RF

Walkenried. „Südniedersachsen wächst zusammen“, verwies Reuter auf die breite Unterstützung aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften und weiteren Institutionen. „Außerdem haben wir mit dem Projektbüro eine Struktur gefunden, die funktioniert.“ Mittlerweile habe es 140 Projektideen gegeben, aus denen 60 Projekte hervorgegangen seien. Von den bisherigen 21 Anträgen seien bereits zwölf bewilligt. „Es ist zurzeit so, dass wir mit einem Euro aus Brüssel ein Volumen von acht Euro aus verschiedenen Quellen bewegen“, so Reuter.

Außer der Übergabe des Jahresprogramms an den Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) wurden den Kabinettsmitgliedern auch zwei Vorhaben des Südniedersachsenprogramms präsentiert. Ulrich Reiff von der Stiftung Bergwerk Rammelsberg stellte das Projekt „Inwertsetzung des Unesco-Welterbes im Harz“ vor. Dabei gelte es rund 750 Einzeldenkmale der Region wie den Rammelsberg, das Kloster Walkenried, die Altstadt von Goslar und diverse Wasserläufe der Oberharzer Wasserwirtschaft zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Marc Timme vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation erläuterte den Politikern die Grundlagen des EcoBus-Projektes. Das System kombiniere die Vorteile von Bus- und Taxifahrten. Im Anschluss an die Präsentation unterzeichnete er mit seinem Kollegen Stephan Herminghaus, Henning Stahlmann, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), und Hennig Brandes, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB), die Absichtserklärung für das Projekt. „Damit haben wir das Projekt zwar auf die Straße gebracht“, so Reuter, „bis zur Realisierung ist es aber noch ein weiter Weg.“ Weil sieht in dem Projekt eine große Chance für Südniedersachsen, denn nach der Projektphase soll eine Ausgründung erfolgen, die vielleicht sogar europaweit erfolgreich sein könne.

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