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Ortsdurchfahrt Schwiegerhausen fertiggestellt

"Was lange währt..." Ortsdurchfahrt Schwiegerhausen fertiggestellt

 Die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 523 durch Schwiegershausen bei Osterode ist am Donnerstag für den Verkehr freigegeben worden. Die Bewohner hatten das sehnlich erwartet – denn eigentlich hätte die Sanierung ihrer Meinung nach viel früher geschehen müssen.

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Daniela Behrens und andere Vertreter aus der lokalen Politik weihen gemeinsam mit Anwohnern die neue Ortsdurchfahrt ein.

Quelle: Richter

Schwiegershausen. „Endlich ist die Ortsdurchfahrt fertiggestellt“ – Ortsbürgermeister Wolfgang Wode (CDU) war ehrlich erfreut: Sechs Meter breit und rund zwei Kilometer lang ist der neue Streckenabschnitt in Schwiegershausen. Dazu gehören auch neue Bürgersteige samt breiter Radwege. „Ein echtes Plus für die Verkehrssicherheit“, nannte Staatssekretärin Daniela Behrens vom niedersächsischen Verkehrsministerium das.

"Das war überfällig"

Trotzdem gaben sich alle Offiziellen bei der Eröffnung selbstkritisch: Nach zehn Jahren Diskussion hätten sich manche im Ort mit dem Bedürfnis nach einer Sanierung nicht mehr ernst genommen gefühlt, erzählte Wode.

Und auch Harald Renz (SPD), stellvertretender Bürgermeister der Stadt Osterode, sagte: „Das war überfällig“ – denn der Lkw-Verkehr hatte Bode zufolge zu Schäden an Gebäuden geführt. Auch das Gerumpel der Fahrzeuge auf der schlechten Straße sei eine Belastung gewesen.

Trotzdem fehlten lange die Mittel für die Sanierung: Erst dank Sonderprogrammen des Landes konnte vor rund 14 Monaten mit dem Bau begonnen werden. Von den 3,35 Millionen Euro Gesamtkosten hat das Land

2,7 Millionen übernommen, den Rest finanzierte die Stadt Osterode. Vor Ort ist die Freude nun um so größer: „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Ortsbürgermeister Wode – auch wenn er prompt das Fehlen eines sicheren Fußgängerübergangs kritisierte. Das Bauvorhaben wurde vom Verkehrsministerium aus Mitteln des Sondervermögens zum Abbau des Investitionsstaus bei Landstraßen gefördert. Der Topf umfasst insgesamt 40 Millionen Euro. Außerdem flossen Zuschüsse aus dem fünf Millionen Euro schweren Förderprogramm zum Ausbau von Landstraßen in das Projekt.

Von Christoph Höland

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