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Hausmüllgebühren sinken erneut

Osteroder Kreistag Hausmüllgebühren sinken erneut

Die Hausmüllgebühren werden auch 2017 wie in den Vorjahren weiter sinken, und zwar je nach Volumengröße zwischen 1,3 und 2,5 Prozent. Das teilte Kreisrat Gero Geißlreiter bei der letzten Sitzung des Osteroder Kreistags mit. So werden sich etwa die Jahresgebühren für einen 40-Liter-Behälter von 119 auf 117 Euro verringern, für einen 80-Liter-Behälter von 190 auf 187 Euro.

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Die Jahresgebühren für einen 40-Liter-Behälter sollen sich von 119 auf 117 Euro verringern.

Quelle: Walliser

Osterode. "Die Kreismülldeponie Hattorf ist nach früheren Turbulenzen auf einem guten Weg, eine weitere Stabilität ist zu erwarten", stellte Geißlreiter fest. Auch nach der Fusion wird die Abfallwirtschaft Osterode am Harz für das Gebiet des Altkreises zuständig sein, so dass sich keine Veränderungen ergeben, versicherte der Kreisrat. Einstimmig votierte der Kreistag für die Kalkulation der Abfallgebühren, die Abfallsatzung und die Abfallgebührensatzung der Abfallwirtschaft Osterode am Harz für das Jahr 2017.

Außerplanmäßige Mehrkosten

Ausnahmslos votierten die Kreistagsmitglieder für außerplanmäßige Aufwendungen. 1,42 Millionen Mehrkosten sind im Teilhaushalt Jugend entstanden.

Davon entfallen 800 000 Euro auf die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Ausländer, die zwar vom Land Niedersachsen übernommen werden. Da beim Landesjugendamt ein Bearbeitungsrückstand besteht, muss der Kreis in Vorleistung treten. Dem Antrag von Kreisbrandmeister Frank Regelin auf Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis wurde stattgegeben. Da Regelin nicht bei der Sitzung erscheinen wollte, habe er ihm im Namen des Landkreises bereits für seine Verdienste gedankt, berichtete Geißlreiter. Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Körner dankte Regelin.

Zurückgezogen wurde die Beschlussvorlage zur Zweckvereinbarung über die Übernahme der Aufgaben des Gesundheitsamtes Osterode durch die Stadt Göttingen. Die Stadt Göttingen habe mitgeteilt, dass sie eine Vereinbarung nicht mehr mit dem Altkreis Osterode, sondern erst mit dem neuen Landkreis abschließen wolle, erläuterte der Erste Kreisrat.

Das letzte Mal kommt der Osteroder Kreistag am 24. Oktober zu seiner offiziellen Auflösung zusammen.ff

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