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Modelle für Kultur im Wandel

Trafo-Programm für mehr Kultur-Interesse Modelle für Kultur im Wandel

Neue Konzepte, die mehr Menschen für Kunst und Kultur interessieren sollen, werden vom Programm Trafo (Transformationskurs - Modelle für Kultur im Wandel) unterstützt. In der Stadthalle Osterode wurden drei Trafo-Projekte vorgestellt.

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Quelle: GT

Osterode. Die Stadtbibliothek Osterode, das Jacobson-Haus Seesen und die Harz-Museen haben ihre Transformationsvorhaben erläutert. So will die Stadtbibliothek ihr Angebot um fremdsprachige und neue Medien erweitern und ihr Bildungs- und Kulturangebot auch Familien mit Migrationshintergrund zugänglich machen. Das Jacobson-Haus will nicht mehr nur Miethaus für kulturelle Einrichtungen wie Bibliothek, Arbeiterwohlfahrt, Blasorchester, Jugendpflege oder Seniorenvereine sein, sondern diese und weitere Künstler und Kultureinrichtungen miteinander verknüpfen. Die Harz-Museen, die sich alle dem Thema Bergbau verschrieben haben, wollen gemeinsam neue Museums- und Ausstellungskonzepte entwickeln und Fortbildungen des Museumspersonals fördern.

In einer Podiumsdiskussion um die Zukunft von Kultureinrichtungen im ländlichen Raum wurde betont, dass Kultur- und Bildungseinrichtungen zum einen wichtige Standortfaktoren seien, die der ländlichen Region eine hohe Attraktivität verleihen würden. Zum anderen hätten beispielsweise Museen oder Bibliotheken ein großes Entwicklungspotenzial für die Gestaltung zukünftiger politischer und gesellschaftlicher Aufgaben.

Das Programm Trafo ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, die Transformationsprozesse bei bestehenden Kultureinrichtungen anstoßen soll. Neben Südniedersachsen sind noch drei weitere Modellregionen (Oderbruch, Schwäbische Alb und Saarpfalz-Kreis) ausgewählt worden, um aufzuzeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. In Kooperation mit Akteuren vor Ort sollen Beispiele entwickelt werden, wie Kultureinrichtungen im ländlichen Raum in Zukunft aussehen und organisiert werden können.

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