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Wir-Gefühl durch neues Wappen

Fusionierter Großkreis Wir-Gefühl durch neues Wappen

Die Landkreise Göttingen und Osterode sind vereinigt, aber: Noch gilt das bisherige Wappen des Landkreises Göttingen für den gesamten Großkreis. Das soll sich noch im Februar ändern.

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Wappenentwurf für den neuen Großkreis.

Quelle: r

Göttingen/Osterode. Die Kreistagsfraktionen von CDU und SPD haben sich am Montag auf einen von zwei Entwürfen des Göttinger Heraldikers Hans-Otto Arnold geeinigt. Die Wahl fiel auf den Rohentwurf in Rot-Gold-Rot mit oben goldenem blaubewehrten Welfenlöwen als Zitat des Göttinger Wappens, in der Mitte dem blauen herschauenden rotbewehrten Welfenlöwen als Element Osterodes, beide in gegensätzliche Richtungen schreitend, und unten dem weißen „Mainzer Rad“ für das Eichsfeld.

Identitätsstiftenden Charakter

CDU-Fraktionschef Harald Noack: „Wichtig war den Abgeordneten, dass der Bezug zu den verschiedenen Teilen des Landkreises hergestellt wird und das Wappen den heraldischen Regeln genügt.“ Nach der Fusion habe das neue Wappen „einen besonderen identitätsstiftenden Charakter“.

SPD-Fraktionschef Reinhard Dierkes erklärt, in dem favorisierten Entwurf sei die Symbolik der Altkreise zusammengefasst worden. Und auch im Altkreis Osterode kommt der Entwurf gut an: „Hohe Symbolkraft“ bescheinigte gestern der Herzberger Andreas Philippi, für die SPD im Kreistag und SPD-Kandidat für den Landtag, dem Wappen.

Entscheidung bisher vertagt

„Geplant ist, dass der Kreistag in seiner Sitzung am 22. Februar das Wappen sowie Flagge und Dienstsiegel des neuen Landkreises beschließt“, erklärt Ulrich Lottmann, Sprecher der Göttinger Kreisverwaltung. Der ursprüngliche Zeitplan konnte damit nicht eingehalten werden. Der Auftrag für den Entwurf war im Mai 2016 an Heraldiker Arnold erteilt worden, um über das Wappen in der konstituierenden Sitzung des Kreistags am 3. November vergangenen Jahres beschließen zu können. Zwar legte Arnold seine Entwürfe im Oktober vor, die damaligen Kreisausschüsse vertagten jedoch die Entscheidung.

Von Michael Paetzold und Matthias Heinzel

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