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Ausflugsziel im Doppelpack

Mühlentag 2017 Ausflugsziel im Doppelpack

Ebergötzen hat sich am Deutschen Mühlentag als Besuchermagnet erwiesen. Mit dem Europäischen Brotmuseum und der Wilhelm-Busch-Mühle gab es für den Familienausflug am Pfingstmontag gleich zwei lohnende Ausflugsziele.

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Beliebter Anziehungspunkt am Mühlentag: Max und Moritz in der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen.

Quelle: Britta Eichner-Ramm

Ebergötzen. Schon zum vierten Mal besuchte Maik Kehmstedt aus Ellrich in Thüringen mit seiner Familie Ebergötzen zum Mühlentag. „Es ist immer wieder schön hier“, sagte er. Bei den Führungen in der Wilhelm-Busch-Mühle erfahre man auch immer wieder etwas Neues. Wie die Familie aus Ellrich kämen viele Besucher speziell aus Anlass des Mühlentages nach Ebergötzen, weiß Marianne Tillmann, Geschäftsführerin der Wilhelm-Busch-Stätten. Diesmal gab es rund um die Wirkungsstätte der berühmten Lausbuben Max und Moritz Live-Musik und Figurentheaterdarbietungen. Auch das Mühlencafé hatte eigens zum Mühlentag geöffnet.

Das Kombi-Ticket, das Wilhelm-Busch-Mühle und Brotmuseum seit zwei Jahren anbieten, werde sehr gut angenommen, versichern Tillich und ihr Kollege Wilhelm Bruinjes, Geschäftsführer des Brotmuseums. „Es lohnt sich für alle Beteiligten“, bestätigte Bruinjes. Auch am Pfingstmontag nutzten viele Ausflügler diese Möglichkeit, beide Einrichtungen zu besuchen.

Mühlentag 2017 im Brotmuseum und in der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen.

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Für Birgit und Dirk Günther mit Sohn Julian (4) war es das erste Mal, dass sie das Brotmuseum besuchten. Seit fünf Jahren lebt die Familie in Göttingen. Nun schauten sie sich beim Mühlentag alles ganz genau an. Ebenfalls das erste Mal in Ebergötzen war Brigitte Döring, die mit ihrem Mann am Morgen spontan die Ausflugspläne geändert hatten. „Eigentlich wollten wir in den Harz fahren“, sagte die Northeimerin, „aber dann hörten wir im Radio vom Mühlentag“. Von Müller Dirk Gantz erfuhr Döring dann auch einiges Wissenswertes über die Technik der Wassermühle. Unterdessen hatten Christina und Hilmar Stöber aus Bad Sooden-Allendorf das Innere der Bockwindmühle erklommen und bestaunten die großen Holzzahnräder. Sie hätten das Europäische Brotmuseum zuletzt am früheren Standort in Mollenfelde besucht, und sich am Mühlentag mal wieder für einen Besuch entschieden.

An beiden Mühlen-Standorten in Ebergötzen hatten am Pfingstmontag auch Kunsthandwerker ihre Stände aufgebaut. Diesmal neu dabei waren beispielsweise Steinbildhauerin Hella Meyer-Alber aus Lenglern oder auch „Kohlenmeister“ Thomas Fuchs aus Dassel-Deitersen mit regionalen Produkten aus dem Solling. Die Kunsthandwerkstände lobten Rosetta Tuzzo und ihre Tochter Giorgia-Amelia. „Es gibt so tolle Sachen hier“, begründete die Zehnjährige.

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