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Sperrzonen am See aufgehoben

Kampfmittelbeseitigungsdienst legt Abschlussbericht vor Sperrzonen am See aufgehoben

Der Seeburger See kann wieder uneingeschränkt genutzt werden. Nach der Sprengung von Kriegsaltlasten am Mittwoch wurden auch am Donnerstag vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen noch einmal Wurfgranaten gesprengt, teilt Samtgemeinde-Bürgermeister Arne Behre (SPD) mit.

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Schon im Sommer 2015 durchsuchten Taucher den Seeburger See nach Granaten.

Quelle: Thiele/Archiv

Seeburg. Ein Abschlussbericht mit genauer Auflistung der Funde liegt Behre noch nicht vor. Bei der bereits im Vorjahr von der Samtgemeinde Radolfshausen als Gefahrenabwehrbehörde vereinbarten Nachsuche am alten Seeburger Bootshaus und einem Anglersteg haben Taucher der Kampfmittelbergungsfirma Schollenberger mehr als 30 Hand-, Gewehr- und Panzerfaustgranaten amerikanischer Herkunft gefunden. Die beiden Bereiche waren wegen Seerosenbewuchses und eingeschränkter Zugänglichkeit ausgespart worden.

„Der See ist jetzt wieder komplett freigegeben für alle Freizeitaktivitäten vom Angeln bis zum Segeln“, sagt Behre. An sämtlichen Stellen mit Publikumsverkehr seien Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg beseitigt worden. Eine Garantie für den ganzen See gibt es nicht. Die Sondierungsaktion im vergangenen Jahr, die auch den Saisonbetrieb beeinträchtigt hatte, war auf die sensiblen Bereiche - zwei von 86 Hektar Seefläche - beschränkt. Die Kostenverteilung für den aktuellen Einsatz soll noch in Gesprächen geklärt werden. Behre plädiert dafür, dass sich zur Entlastung der als Eigentümer betroffenen Realgemeinden Seeburg und Bernshausen wieder Samtgemeinde, Gemeinde, Zweckverband und Landkreis beteiligen sollten. ku

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Aus dem zweiten Weltkrieg

Mehr als 30 Granaten aus dem zweiten Weltkrieg sind am Mittwoch mitten im Seeburger See kontrolliert gesprengt worden. Fotos der Blindgänger und ihrer Sprengung hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen nicht zugelassen.

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