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Einwohner wollen Engagement zeigen

Holzerode Einwohner wollen Engagement zeigen

Die Zukunft ihres Heimatortes wollen viele Holzeröder aktiv und mit Ideen mitgestalten. Das ist Ergebnis einer Bürgerversammlung, zu der mehr als 70 Einwohner in die Sporthalle kamen.

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Holzerode. „Die Holzeröder wissen, wenn es um etwas geht, dann sind wir da“, sagte Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD). Gefragt seien „Ideen, Visionen, konstruktive Kritik, aber auch Vorschläge, in Eigenregie etwas zu realisieren und Verantwortung zu übernehmen“.
Ihre Vorstellungen konnten Besucher auf Zetteln aufschreiben. Pflege der öffentlichen Plätze durch Paten, ein Dorfladen, „schöne“ Weihnachtsbeleuchtung, die Instandsetzung der Infotafeln im Ortseingangsbereich, schnellere Busverbindungen, attraktive Bauplätze, regelmäßige Bürgerversammlungen mit Politprominenz, Tanzveranstaltungen, eine Mecker-Ecke auf der Homepage und Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses waren einige der Themen, die ihnen am Herzen liegen.
Viele bekundeten, an der Realisierung der Wünsche mitwirken zu wollen. Bis zur nächsten Versammlung würden die Vorschläge thematisch zusammengestellt, erläuterte Jurgeleit. Dann sollen Gruppen gebildet werden, die das umsetzen, was gewünscht werde. Gruppensprecher könnten für einen Austausch mit den Vorständen der Vereine und dem Gemeinderat sorgen. Bereits während der Bürgerversammlung bekundeten Besucher durch den Austausch von Kontaktdaten ihr Interesse, in einer Arbeitsgruppe mitwirken zu wollen, die den Schüttenhoff 2019 vorbereitet.
Zu Beginn erfuhren die Besucher einiges über die Entwicklung im Nachbarort Spanbeck. Die beiden Dorfmoderatoren Margitta Kolle und Klaus-Dieter Stümpel (SPD) berichteten von den Aktivitäten des Vereins „Gemeinsam für Spanbeck“, der Ideen für den Ort bündele, so Vorsitzende Kolle. Der Zusammenschluss habe als einen der ersten Schritte den Bürgertreff auf einen zweiwöchigen Rhythmus ausgeweitet.

Visionen und konstruktive Kritik sind gefragt

„Wir haben eine Müllsammelaktion und Filmabende gemacht, wir haben ein Halloweenfest gefeiert“, benannte Vorsitzende Kolle einige Aktivitäten. Der Verein habe Fördergelder über das Leader-Programm für die Renovierungsarbeiten an der alten Schule rekrutiert und möchte sie nach dem Umbau mit Leben erfüllen und Kulturveranstaltungen anbieten. „Es soll ein Treffpunkt für alte und neue Bürger werden“, so Kolle. Moderiert wurde der Abend von Regina Meyer, Demografiebeauftragte des Landkreises Göttingen. „Sehr dynamisch und kreativ“, beschrieb sie ihren Eindruck von der Versammlung.

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