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Sperrung aufgehoben

Bundesstraße 27 bei Ebergötzen Sperrung aufgehoben

Freie Fahrt in beide Richtungen: Die Sperrung in Fahrtrichtung Göttingen anlässlich der Erneuerung der Bundesstraße 27 bei Ebergötzen ist aufgehoben. Wie Bauleiter Michael Much vom Ingenieurbüro Gries mitteilte, wurden die Sperrungsschilder am Krebecker Kreuz am Dienstag um 13.25 Uhr abgebaut.

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Quelle: Richter

Ebergötzen. „Wir hatten zum Wochenanfang optimales Wetter“, erklärt der Bauleiter, warum das Team zum Ende noch einmal einen Tag früher fertig wurde, als zunächst vermutet. Die ursprüngliche Planung war auf den 11. August ausgerichtet, zuletzt wurde der 2. August als Freigabetermin genannt. Much bittet jedoch um Verständnis, dass nicht parallel zur Aufhebung der Sperrung auch alle im Großraum verteilten Umleitungsschilder abgebaut seien. Diese sollen aber schnellstmöglich eingesammelt werden. Insgesamt ist Much voll des Lobes für das Baustellenteam. Die Arbeiter hätten allesamt einen guten Job gemacht. Darüber hinaus sei auch die Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Radolfshausen und der Gemeinde Ebergötzen problemlos gelaufen. „Wir hatten einen kurzen Draht über das Telefon“, beschreibt er die Zusammenarbeit.

Gute Leistung

„Acht Tage vor der Zeit fertig zu werden ist ein sehr positives Ergebnis“, lobt Günter Hartkens, Leiter des Geschäftsbereiches Goslar der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Das sei eine gute Leistung trotz Hochwasser und Starkregen. „Jetzt kann der Verkehr wieder vollständig rollen.“

„Ich bin froh und glücklich, dass es vorbei ist“, sagt auch Ebergötzens Gemeindebürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD). Er begrüße es, dass durch die vorzeitige Freigabe in Ebergötzen nicht noch ein zweiter temporärer Fußgängerweg im Bereich der Schule eingerichtet werden müsse. „Ich muss vor allem den Arbeiter meine Hochachtung zollen“, sagt Jurgeleit und hebt hervor, dass die Baustelle nicht einmal während des Dauerregens in der vergangenen Woche stillgestanden habe.

Starker Verkehr in den Orten

„Die Radolfshäuser sind froh, dass jetzt im Prinzip zwei Straßen fertig sind“, sagt Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD). Denn es sei viel Verkehr durch die Orte geflossen, nicht nur durch Ebergötzen, sondern während der Arbeiten an der B 446 auch durch Seulingen und Seeburg. Jetzt kehre wieder Normalität auf den Straßen ein. „In Ebergötzen konnte man sich morgens zum Teil gar in den Verkehr einfädeln“, beschreibt Behre die Situation zu Stoßzeiten. Auch er hebt wie Jurgeleit die Leistung der Arbeiter hervor. Und auch die Zusammenarbeit mit dem Bauleiter sei hervorragend gewesen, berichten die Bürgermeister. „Er war immer ansprechbar und hatte schnell Lösungen parat“, so Behre. Als Beispiel nennt er das Problem des Edeka-Marktes, der zwischenzeitlich von einem Teil seiner Kunden abgeschnitten gewesen sei. Much habe daraufhin kurzfristig die Ampellösung am Ortseingang zum Ebergötzer Gewerbegebiet ausgearbeitet.

Nachmarkierungen auf der B 446

Zum Abschluss der Erneuerungen auf den Bundesstraßen müsse noch einmal auf der B 446 nacharbeitet werden. „Im vergangenen Jahr konnten wir wegen der Witterung die endgültige Markierung nicht mehr aufbringen“, so Much. Das solle nun geschehen. „Die Markierer werden voraussichtlich in der kommenden Woche mit den Arbeiten beginnen“, so der Bauleiter. Die Termine bei den Firmen seien meist sehr eng getaktet, da diese bundesweit im Einsatz seien. „Ich gehe davon aus, dass die Markierungsarbeiten in ein bis zwei Tagen beendet sind“, sagt Much. Dazu werde eine mobile Ampelanlage aufgebaut. Dies sei aus Gründen der Arbeitssicherheit notwendig, da die Straßenbreite an einigen stellen nur 6,5 Meter betrage. „Die Markierer werden aber nur außerhalb der Stoßzeiten fahren“, sagt Much. Das bedeute, dass sie nicht vor 9 Uhr beginnen und maximal bis 15.30 Uhr arbeiten würden. Zwischenzeitlich werde die Ampel komplett auf Rot gestellt. Allerdings werde Personal an den Ampeln eingesetzt, welches die Autofahrer über den Grund der längeren Rotphase informiere.

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