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Neujahrssprung in den Seeburger See

DLRG inszeniert wieder eiskalte Gaudi am Neujahrstag Neujahrssprung in den Seeburger See

An einer liebgewordenen Tradition mit fremdfröstelnden Zuschauern hält die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Eichsfeld fest. Am 1. Januar um 14 Uhr fällt auf dem Freibadgelände am Seeburger See wieder der Startschuss für das Neujahrs-Anschwimmen.

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Begeisterte Zuschauer, unerschrockene Schwimmer: Am Neujahrstag veranstaltet die DLRG das Anschwimmen am Seeburger See.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Seeburg. Ab 13 Uhr ist das DLRG-Team vor Ort und bringt ein in diesem Jahr angeschafftes neues Zelt zum Aufwärmen nach dem Neujahrssprung mit. Im vergangenen Jahr musste die Seulinger Feuerwehr einspringen, da die DLRG-Zelte alle im Flüchtlingseinsatz waren.

Das Neujahrs-Anschwimmen ist in den vergangenen Jahren stets von mehreren Hundert Zuschauern besucht worden, die die hartgesottenen Schwimmer anfeuerten. Mitmachen kann jeder - auf eigenes Risiko. Die DLRG-Schwimmer wollen damit auch demonstrieren, dass sie fit sind und unter widrigen Umständen einschreiten können, um Leben zu retten. Im vergangenen Jahr wurde mit 39 Anmeldungen - darunter sechs kurzentschlossene Holländer, die sich nach der Silvesteralm-Party auf dem Campingplatz im See abkühlten - ein Teilnehmerrekord bei der eiskalten Gaudi aufgestellt.

Ein Event für Warmduscher ist das Anschwimmen nach vor nicht, ein Spektakel mit zugefrorenem See und damit ein Worst-Case-Szenario für Frostköttel aber bereits seit einigen Jahren nicht mehr. Seitdem hat der Klimawandel den Neujahrsschwimmern milde Winter beschert. Zuletzt musste zum Jahreswechsel 2010 mit Motorsägen ein Loch ins Eis geschnitten werden. Vor einem Jahr wurde mit 5,4 Grad die bislang wärmste Wassertemperatur gemessen. „Fehlt nur noch die Limbo-Stange“, frotzelt DRLG-Vorsitzender Dieter Arend.

Seeburgs neuer Bürgermeister Martin Bereszinsky (CDU)habe ihm bereits zugesagt, im nächsten Jahr wie zuvor schon sein Vorgänger Harald Finke (CDU) beim Anschwimmen dabei zu sein, sagt Arend. In diesem Jahr ist Bereszinsky verreist und übt erst einmal an der Ostsee. Die ist ja im Winter auch kalt genug.

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