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Klamauk und Tempo

Laientheatergruppe Seulingen Klamauk und Tempo

Wer wissen will, was ein Oguh ist und warum Freunde gerne nette Kosenamen verteilen, erhält von Freitag, 18. November, bis Sonntag, 20. November, im Bürgerhaus in Seulingen die Antworten. Dort zeigt die örtliche Kolpingsfamilie die Komödie „Ein total verrückter Plan“.

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Proben in Seulingen.

Quelle: Richter

Seulingen. Leiter Olaf Robitzsch stellte der Gruppe vier Stücke zur Auswahl, die alle Mitglieder lasen. „Wir haben uns einstimmig für dieses Stück von Harry Pill entscheiden, weil es viel mit Lachen verbunden ist“, sagt Robitzsch.
Die Proben begannen im April. Die Bühne stammt aus Krebeck, wo der Spielbetrieb vor einigen Jahren eingestellt wurde. „Seit vier Wochen treffen wir uns zwei Mal in der Woche“, so Robitzsch. Zur Vorbereitung habe auch ein Wochenende in der Kolpingferienstätte Herbstein gehört.

Termine

Aufführungstermine sind am Freitag, 18. und Sonnabend, 19. November, um 20 Uhr und am Sonntag, 20. November, um 16 Uhr.

„Es reizt, mal wer anders zu sein, immer wieder in andere Rollen zu schlüpfen“, beschreibt die 60-jährige Roswitha Rudolph ihre Motivation, bei dem Stück dabei zu sein. „Ich habe als Kind schon in Laienspielgruppen gespielt und bin dabeigeblieben“, sagt Doris Burchard. „Man kann mal wer sein, der man sonst nicht ist“, fügt die 39-Jährige hinzu. Dieter Kopp sieht in seinem Mitwirken „einen Ausgleich zu seinem Beruf“ als Servicetechniker für Heizungsanlagen und den Sanitärbereich. „Man kann einfach mal abschalten und sich mal gehen lassen und verrückt sein“, so der 55-Jährige, dem genau wie Hans-Günter Rudolph, Margareta Schulz und Julia Kopp die Gemeinschaft sehr wichtig ist.

Intellektuell minderbemittelt

Das Stück beginnt damit, dass ein Witwer in den Urlaub fahren will. Die verwitwete Schwägerin, mit der er zusammenlebt und die ihm den Haushalt führt, will ihn aber nicht mitnehmen, weil er sich von ihr bevormundet fühlt. Da Josef nicht allein reisen möchte, hat er eine Kontaktanzeige aufgegeben. Um seine Schwägerin und eine der beiden Damen, die sich auf die Kontaktanzeige gemeldet haben, loszuwerden, erfindet Josef einen intellektuell minderbemittelten Arbeitskollegen, den er in den Urlaub mitnehmen muss.

Ein gewisser Andreas Käs, der Freund Josefs, soll die Schwägerin und die „Neue“ abwimmeln. Daraus wird nichts, stattdessen kommt es zu Verwicklungen, in die auch Nachbarn verstrickt sind. „Aus der Verbindung von Klamauk und Tempo wird ein Theaterabend, der als Generalangriff auf das Zwerchfell gelten kann“, verspricht Robitzsch, nach dessen Worten der Vorverkauf „gut angelaufen ist“.

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