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„Die Natur ist der beste Gärtner“

Waakerin Daniele Rometsch zeigt ihren Garten „Die Natur ist der beste Gärtner“

Natur pur auf dem Grundstück von Daniele Rometsch aus Waake: Zusammen mit ihrer Schwester Gudrun Wernecke wird die Hobby-Gärtnerin Rometsch zum ersten Mal ihren bunten Garten am Tag des offenen Gartens präsentieren. Der Garten ist am Sonntag, 12. Juni, von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet.

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2500 Quadratmeter Fläche: Der Garten von Daniela Rometsch bietet Natur pur.

Quelle: CH

Waake. Die ehemalige Landwirtin bezeichnet sich selbst als „Natur-Hobby-Gärtnerin“ und arbeitet zusammen mit ihrer Schwester regelmäßig in ihrem 2 500 Quadratmeter großen Garten. Neben Pfingst- und Heckenrosen wachsen auf ihrem Grundstück noch viele weitere Pflanzen wie Weiden, Flieder und Herbstanemonen. „Ich denke, mein Garten ist einfach sehenswert. Hier herrscht Natur pur, und ich würde das gerne mit vielen anderen Leuten teilen. Ich möchte, dass die Leute, die am Sonntag zu mir kommen, sich draußen hinsetzten und meinen Garten einfach genießen und sich wohlfühlen“, erklärt die Hobby-Gärtnerin.

Natur pur - das bedeutet für Daniele Rometsch, einen gewissen Respekt vor der Natur und ihrer Arbeitsweise zu haben. So entfernt sie, im Gegensatz zu vielen anderen Hobby-gärtnern, das Unkraut zum größten Teil nicht. „Es gibt so viele schöne Wildblumen, die als Unkräuter bezeichnet werden. So schön wie die Natur kann keiner gärtnern. Die Natur ist der beste Gärtner“, sagt sie. Natürliches Gärtnern bedeutet für Rometsch, die schon als Kind begeistert von der Natur war, nicht nur Respekt vor den Pflanzen sondern auch Respekt vor den Tieren zu haben.

„Es ist mir wichtig, dass sich die Tiere hier ansiedeln. Mittlerweile haben sich hier Buntspechte, Meisen und ganz viele andere Vögel angesiedelt. Sie fühlen sich pudelwohl in meinem Garten. Wir haben auch viele Schmetterlinge. Für die Tiere bleiben einige Bereiche unbearbeitet. Es ist genug Garten für alle da“, schildert Rometsch. Auch zum Thema Ungezieferbekämpfung hat die leidenschaftliche Hobby-Gärtnerin eine bestimmte Meinung. „Die meisten Leute übertreiben schrecklich und töten viele Tiere.

Man muss nicht überall mit der Chemiekeule oder ähnlichem drangehen“, sagt die Waakerin. Sie legt bei ihrem Garten sehr viel Wert darauf, mit der Natur zu arbeiten und nicht gegen sie, und freut sich schon sehr darauf, am Sonntag ihren idyllischen Garten zu zeigen. „Ich glaube, es wird am Tag des offenen Gartens viele schöne Gespräche geben. Es ist einfach schön, wenn Menschen auch etwas Privates für andere Menschen aufmachen. Es wird bestimmt ein schönen Zusammentreffen von allerlei Leuten“, meint sie.

24 Gärten geöffnet

Beim Tag des offenen Gartens 2016 sind 24 Gärten in Göttingen und Umgebung geöffnet. Die Gärten vermitteln einen Eindruck über die Bandbreite der Gartenkultur in der Region. Eva und Michael Kruse organisieren in diesem Jahr den 13. Tag des offenen Gartens zusammen mit Karin Schade. Besucher können die Gärten von 10  bis 18 Uhr besichtigen – eine Ortsangabe mit Kurzbeschreibung:

Hedemünden, Kleiner Weg 52; Elliehausen, Am Eikborn 4, Feldhüterhof 15; Geismar, Steinbreite 16; Emmenhausen, An der Harste 25; Scheden, Rottanger 4; Benniehausen, Mühlenstraße 13; Reinhausen, Reinstraße 13, Zum Bürgertal/Rosental, Kirchberg 10; Rittmarshausen, Haidweg 25; Waake, Hacketal 2; Bishausen, Feldtorstraße 22; Lippoldsberg, Schäferhof 7; Eschwege, Friedrich-Hoßbach-Straße 19; Renshausen, Burgstraße 13; Sebexen, Gandersheimer Straße 8, Eichendorffstraße 20; Drüber, Klapperweg 9; Freienhagen Dorfstraße 20; Sickenberg, Sickenberg 9, Wolfterode, Berkatalstraße 7, Am Frankenhäuser Weg 1; Reichensachsen, Mozartstraße 13.

 Weitere Informationen auf der Internetseite stauden-und-rosen.de.

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