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Schnelle und direkte Verbindungen

Nahverkehrsplan Süd-Niedersachsen Schnelle und direkte Verbindungen

Die Verwaltung der Samtgemeinde Radolfshausen fordert in einer Stellungnahme zum Entwurf des dritten Nahverkehrsplans Süd-Niedersachsen den Ausbau der Umsteigehaltestelle in der Seeburger Straße in Eber­götzen. Darüber hinaus gibt es weitere Vorschläge zur Verbesserung der Samtgemeinde-Anbindung.

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Der Ausbau der Umsteigehaltestelle in der Seeburger Straße in Eber­götzen soll die Anbindung der Samtgemeinde verbessern.

Quelle: NR

Ebergötzen. Der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Jürgen Werner (CDU) nannte den Ausbau der Haltestelle Bernshausen, der schon für 2015 vorgesehen gewesen sei, seinerzeit aber verschoben wurde. Dazu erklärte Hendrik Seebode, Fachbereichsleiter Bauen und öffentliche Ordnung, dass es möglich sei, den Vorschlag aufzunehmen, dies aber keine Garantie für eine schnelle Umsetzung sei.

Samtgemeinderatsmitglied Helga Regenhardt (CDU) bemängelte die Verbindungsmöglichkeiten von Seeburg ins Grundversorgungszentrum Ebergötzen. In diesem Zusammenhang verwies Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD) auf einen geplanten Schnellbus zwischen Duderstadt und Göttingen, der über die Bundesstraßen 446 und 27 fahren soll - mit Haltestellen in Seulingen, Seeburg, Ebergötzen und Waake. Regenhardt würde es auch begrüßen, wenn der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) Verträge mit der Deutschen Bahn abschließen würde. Es sei ärgerlich, dass Reisende keine direkten Tickets von Seulingen nach zum Beispiel Hamburg buchen könnten.

Von außerhalb des Samtgemeinderates trugen die Seulinger SPD-Politikerinnen Edeltraud Wucherpfennig (Vorsitzende des Kreisschulausschusses) und Silvia Kellner (Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat) einen Änderungswunsch an die Gemeinde Seulingen und die Samtgemeinde heran. Sie plädieren für eine verbesserte Busverbindung zwischen Seulingen und der KGS Gieboldehausen Derzeit müssten die Schüler morgens am ZOB in Duderstadt umsteigen, was besonders im Winter Probleme bereiten würde. Die beiden Politikerinnen wünschen sich eine direkte Verbindung auf dem kürzesten Weg über Seeburg oder Ebergötzen direkt nach Gieboldehausen und verweisen in diesem Zusammenhang auf Wünsche Seulinger Eltern. „Die Änderungen in der Schullandschaft wie zum Beipiel die Einrichtung der KGS in Gieboldehausen, aber auch neue Nachmittagsangebote müssen sich im Nahverkehrsplan zwingend abbilden“, erklärt Wucherpfennig. „Und die Verbindungen müssen attraktiv sein, damit veränderte schulische Angebote auch angenommen werden und nicht am Schulbus scheitern.“

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