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Gesang von der Bühne, Gelächter vom Spielplatz

Dorffest in Seeburg Gesang von der Bühne, Gelächter vom Spielplatz

Dass der Traumspielpark eine Attraktion ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Dass sich aber auch auf dem angrenzenden Bolzplatz der alten Schule Hunderte Menschen tummeln, kommt nicht alle Tage vor. Am Sonntag schon: Mit Nachbarn, Freunden und Programm haben die Seeburger ihr Dorffest gefeiert.

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Vorbereitungen für den großen Auftritt

Quelle: Eckermann

Seeburg. Einen Sitzplatz konnte am Nachmittag kaum mehr jemand auf dem Bolzplatz ergattern: Die Reihen von Bierzeltgarnituren im Zelt und auf dem Rasen waren voll von Menschen, die der Musik von Reinout Weima lauschten. Einen Gute-Laune-Oldie nach dem anderen spielte der aus den Niederlanden stammende Sänger und Gitarrist, nachdem die Mädchen der Sternchengarde das Publikum mit sportlichen Einlagen unterhalten hatten. In der Nachmittagssonne ließen sich die Seeburger und Gäste des Dorfes selbstgebackenen Kuchen von Frauen aus dem Ort schmecken, stärkten sich vom Bratwurstgrill oder kosteten den vom Wellenreiter gespendeten Eintopf. Währenddessen tobten Kinder auf dem Spielplatz. Als dann die Mädchen und Jungen des Kindergartens für Seeburg und Bernshausen begannen, Herbstlieder zu singen, zog es besonders viele Menschen vor die Bühne. "350 dürften es wohl gerade sein", schätzte Manfred Raabe, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Seeburg und Moderator des Dorffestes. Wie viele Gäste das Fest während des ganzen Tages besuchten, sei kaum abzuschätzen. 

Volkskönige und Flohmarkt

 

Nicht nur Musik und Tanz, auch einen kleinen privaten Flohmarkt hatten die Organisatoren im Programm, um die Gäste zu unterhalten. Zudem bot der Seeburger Jan-Helge Schneemann einen Kalender mit örtlichen Motiven für das kommende Jahr an. Um den Gästen ein möglichst unterhaltsames Dorffest zu bieten, hatten die rund 30 an der Organisation beteiligten Seeburger sich wochenlang bemüht: Vom Gottesdienst bis zur Verpflegung sollte alles rund laufen. Sorgen habe er sich einzig und allein um eines gemacht, sagte Raabe: das Wetter. Für die Premiere des Dorffestes am neuen Ort habe er in den vergangenen Wochen "nur gehofft", dass es trocken bliebe. Schließlich gab es nicht nur keinen Regen, sondern schönsten Sonnenschein an einem warmen Herbsttag und viel gute Laune. Besonders groß dürfte die bei Christhilde Bobbert und Marco Sennhen gewesen sein: Sie wurden als neue Volkskönige der Kyffhäuserkameradschaft proklamiert.

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